Wer in Aktien investiert, möchte natürlich Gewinne machen – das ist selbstverständlich. Doch welcher Weg führt zum größten Anlageerfolg? Beim Aktienkauf können Anleger sowohl zyklisch als auch antizyklisch handeln. Doch was genau steckt dahinter und wie unterscheiden sich diese beiden Ansätze?

Zyklisch: Dem Herdentrieb folgen

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Viele Anleger glauben, dass sich Aktien stets entsprechend der Wirtschaftskonjunktur entwickeln. Also: Dass Kurse fallen, wenn auch die Wirtschaft sich im Abschwung befindet und sie wiederum steigen, wenn die Wirtschaft einen Aufschwung erlebt. Das bedeutet in der Praxis, dass Anleger, die zyklisch investieren, dem Konjunkturzyklus folgen und Aktien dann kaufen, wenn die Kurse steigen und die Wachstumsaussichten positiv sind. Im Umkehrschluss werden die Aktien wieder verkauft, sobald die Kurse fallen. Diese Strategie verfolgen oftmals unsichere und unerfahrene Anleger mit wenig Börsenwissen. Sie verlassen sich deshalb lieber darauf, wie sich die meisten anderen Anleger verhalten und folgen dem allgemeinen Trend.

Antizyklisch: Gegen den Strom schwimmen

Studien haben jedoch ergeben, dass Investoren beim zyklischen Investieren auf verhältnismäßig viel Rendite verzichten. Deshalb raten viele erfahrene Marktexperten zum antizyklischen Investieren. Konkret bedeutet dies Folgendes: Aktien werden gekauft, wenn die Kurse fallen und alle anderen Anleger verkaufen. Entsprechend werden Aktien immer dann verkauft, wenn sich die Kurse gerade vielversprechend entwickeln und deshalb alle anderen Anleger diese Aktien hinzukaufen. Die Idee dahinter ist, dass man sich als Anleger bewusst gegen die Masse stellt und ein erhöhtes Risiko in Kauf nimmt, um im besten Fall deutlich höhere Gewinne erzielen zu können. Dadurch können Chancen genutzt werden, die zyklische Strategen häufig verpassen.

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Um herauszufinden, welche Aktien antizyklische Chancen bieten könnten, orientieren sich Investoren oftmals an den Fundamentaldaten der jeweiligen Unternehmen, beispielsweise an den Buchwerten aus der Bilanz. Diese werden dann mit den Marktwerten an der Börse verglichen. Wenn der Marktwert schlechter ist als der Buchwert, lässt sich vermuten, dass der Marktwert wieder ansteigen wird und es sich deshalb lohnt die Aktie noch zu einem schlechten Marktwert zu kaufen.

Antizyklische Chancen nutzen

Antizyklisches Investieren erfordert daher ein sehr gutes Marktverständnis, um Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Ebenfalls entscheidend ist hier das richtige Timing – also den richtigen Zeitpunkt für den Kauf oder Verkauf einer Aktie abzupassen. Um das Risiko beim antizyklischen Investieren möglichst zu minimieren, sollte man deshalb neben den Fundamentaldaten auch weitere Aspekte wie die Anlegerstimmung berücksichtigen. Dies kann wichtige Hinweise darauf geben, ob sich die Börse weiter nach oben oder wieder nach unten bewegen wird.

Wer sich antizyklisches Investieren selbst noch nicht zutraut muss trotzdem nicht mit dem Strom schwimmen und auf lukrative Gewinnchancen verzichten. Kompetente Unterstützung beim Investieren durch Experten gibt es mittlerweile nicht mehr nur von klassischen Vermögensverwaltungen, sondern auch online. Solidvest, die Online-Vermögensverwaltung der DJE Kapital AG, bietet einen schnellen und einfachen Einstieg in die Vermögensanlage. Genau wie bei der klassischen Vermögensverwaltung des Unternehmens ist bei Solidvest die Grundlage aller Investmententscheidungen das hauseigene Analyseverfahren – die sogenannte „FMM-Methode“, die sich bereits seit 45 Jahren erfolgreich am Markt bewährt. Dabei werden neben Fundamentaldaten auch wichtige monetäre Faktoren und die Marktstimmung analysiert, um antizyklische Investmentchancen nutzen zu können. Solidvest kann somit jederzeit vielversprechende Titel für Kundenportfolios identifizieren.

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