mit Chemieraketen über Beijing und so...

Das Science-Netzwerk Red Orbit hat einen Artikel veröffentlicht, der über wachsende Investitionen der Chinesen in die Entwicklung von Technologien berichtet, um das Wetter aktiv zu beeinflussen.

Schon vor den olympischen Spielen - im August 2008 - habe China Raketen mit chemischem Inhalt in den Himmel geschossen, um den Smog über Beijing aufzulösen. 2009 wurde ein spezielles Budget aufgebaut, das der Erforschung von Technologien zur Manipulation des Wetters dienen soll. Über 114 Millionen Dollar sind für dieses Jahr vorgesehen, schreibt die Nachrichtenagentur Xinhua.

"Die Erschaffung von Wolken umfasst das Abfeuern von Substanzen wie Silber-Jodid, Salz und Trockeneis in den Himmel, was die Bildung von größeren Regentropfen fördert", schreibt die französische Nachrichtenagentur AFP zu diesem Thema. "Aber die Technologie ist umstritten."

So hätten die Experimente dazu geführt, dass es in Beijing im November 2009 geschneit habe - jahreszeitlich so früh, wie seit 20 Jahren nicht.