fünfte Margenerhöhung in kurzer Zeit

Silber schüttelt gerade alle Börsenanleger kräftig durch. Nachdem am Ostermontag ein Hoch im asiatischen Handel bei 49,75 Dollar/Unze erreicht wurde, werden in nervösem Handel am heutigen Vormittag nur noch 38,64 Dollar/Unze als fairer Preis erachtet.

Die COMEX, die Terminbörse für den Handel von Silber in New York, hat in nur zwei Wochen die Margenanforderungen für den Handel von Silber fünfmal angehoben, was für die meisten Terminhändler kaum noch finanzierbar ist. Sie müssen ihre Positionen abstoßen oder zumindest verkleinern, wenn sie nicht neues Geld nachschießen wollen. Da sie wissen, dass auch andere Händler wegen den Margenerhöhungen verkaufen werden, werden sie sich auch reflexartig für einen Kauf entscheiden. Damit wird eine künstliche Verkaufswelle losgetreten, während sich an den zugrunde liegenden Fundamentaldaten bei Silber jedoch nichts ändert. Ab dem 9. Mai werden Händler, die Silber auf Termin an der COMEX handeln wollen, 21.000 Dollar als Sicherheit hinterlegen müssen. Das entspricht 11% des Kontraktwerts.

Hier eine Grafik von Zerohedge, die den Anstieg der Margenerhöhungen zeigt:

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