Wenn es auftaucht, dann bedeutet dies für den Markt, dass ...

Gestützt durch positive Vorgaben aus Europa und vorbörslich gute Wirtschaftsdaten konnten die US Indizes heute sehr stark in den Handel gehen. Diese Gewinne wurden dann auch im Verlauf kontinuierlich ausgebaut, so dass ein Schluss am Tageshoch bei einem starken Anstieg im Bereich von +3,0% gelang.

Interessant ist dabei vor allem, dass es dabei zur Ausbildung einer eher seltenen Candlestickformation kam. Ein Kicking lässt sich innerhalb der Leitindizes erkennen, und zwar ein bullisches. Was kennzeichnet eine solche Kerzenformation? Ein Kicking ist dann gegeben, wenn nach einer langen gerichteten Tagesbewegung von Eröffnung bis Handelsende am Folgetag ein Gap in der gegenüber liegenden Richtung folgt (ein echtes Gap), welches dann mit einer langen gerichteten Tageskerze entgegen der Vortagesrichtung fortgesetzt wird. Dies haben wir am US Markt aktuell vorliegen. Es gab am Montag einen Verkaufstag mit einer Eröffnung nahe dem Tageshoch und einem Schluss nahe dem Tagestief. Die Eröffnung am Dienstag erfolgte oberhalb des Vortageshochs und der Schluss gelang nach weiteren Käufen am Tageshoch.

Gaps und lange Tagesbewegungen gab es sicherlich in den vergangenen Monaten genügend, aber eben nicht in dieser Form. Aktuell liegt ein echter Verkaufstag mit intraday weiter stabil abrutschenden Kursen am Montag innerhalb der Abwärtsbewegung vor und ein anschließender echter Kauftag mit intraday weiter nach oben laufenden Kursen am Dienstag bei annähernd gleicher Ausdehnung. Zwar liegen an beiden Tagen die Eröffnungs- und Schlusskurse nicht exakt an den Intradayextrempunkten, diese Abweichung vom Idealszenario einer solchen Formation ist aber nicht gravierend. Schließlich handelt es sich um die Leitindizes, in welchen eine solche Bewegung extrem selten zu beobachten ist, nicht um einzelne Aktien.

Entscheidend bei dieser Formation ist die Tatsache, dass der Markt überrascht wurde und auch im Handelsverlauf auf dieses Überraschungsmoment weiter reagiert hat. Nach einem stabilen Verkaufstag innerhalb einer bestehenden Abwärtsbewegung gab es über Nacht eine massive Richtungsänderung, welche auch im Handelsverlauf durchgehalten wurde.

Erkennbar ist diese Formationslage im nachfolgend abgebildeten Nasdaq 100. Die Bewegung startet darüber hinaus auf dem mittelfristigen Aufwärtstrend. Nicht weit entfernt ist aber nun bereits wieder der mittelfristige Abwärtstrend, welcher den Spielraum im Index deutlich einschränkt. Eine größere Richtungsentscheidung sollte mit dem Ausbruch aus der sich seit Oktober abzeichnenden symmetrischen Dreiecksformation nun bald etablieren. Die Vorgaben vom Wochenstart sind nun zunächst bullisch.

Interessanter ist die Entwicklung ohnehin im Dow Jones. Hier ist ebenfalls ein Kicking gegeben. Die Berechnung des Index selbst verhindert allerdings die Ausbildung nennenswerter Gaps, so dass dies bei Betrachtung des Leitindex selbst nicht offensichtlich ist. Innerhalb des Charts wurde deshalb unten links die Entwicklung des Dow Jones Trackingstocks der vergangenen Handelstage eingefügt. Hier lässt sich das Gap Up vom Dienstag klar erkennen, welches eine Eröffnung außerhalb der Vortageskerze nach sich ziehen konnte. Darüber hinaus dreht der Dow Jones auf dem prominenten und wichtigen Kursniveau bei 11.717 Punkten sowie den hier viel beachteten gleitenden Durchschnitten nahezu exakt. Die Vorzeichen sind entsprechend auch im Dow Jones kurzfristig bullisch. Wichtige Widerstände liegen knapp unter 12.300 Punkten sowie bei 12.500 Punkten.

Ob dem Markt ein weiterer Anstieg gelingt, bleibt zu beobachten. Das benennen von Kurszielen ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unerheblich. In jedem Fall liegt nun aktuell ein interessantes Signal vor, welches bereits bei Einzelaktien selten, im Gesamtmarkt sehr selten auftritt. In der aktuellen Marktsituation muss jederzeit damit gerechnet werden, dass eine wesentliche News das Bild wieder komplett kippt. Dafür gibt es aber Stopps die einzuhalten sind. Dass die schwache nachbörsliche Aufnahme der Oracle-Zahlen allein massiv belastet ist zu bezweifeln, es unterstreicht aber die vorliegende relative Schwäche an der Nasdaq.

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Marko Strehk - Technischer Analyst und Trader GodmodeTrader.de

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