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Auch das Analystenteam der franzöischen Großbank BNP Paribas schätzt die Situation bullisch ein ... Auch Goldman Sachs, J.P. Morgan, Credit Suisse, Morgan Stanley, etc. äußern sich in ihren aktuellen Markteinschätzungen bullisch. Unter anderem wird die schlechte Stimmung am Markt als Grund für mögliche Kurssteigerungen genannt.

Goldman Sachs Chefvolkwirt O'Neill bekräftigte in den vergangenen Tagen nochmals die Einschätzung seines Hauses, wonach der S&P 500 Index bis Mitte dieses Jahres bis 1.300 Punkte steigen könne. Fragen Sie mich nicht warum, aber die Goldmänner äußern sich zu diesem Kursziel so, als ob sie es sicher wüßten.

Bei Morgan Stanley sind die Researchteams für Europa und Asien anscheinend zum gleichen positiven Ergebnis gekommen. Erst kürzlich nach dem Flash-Crash wechselten sie mit ihrem Bias von "Aktien untergewichten" auf "Aktien übergewichten".

Ganz frisch meldet sich auch J.P. Morgan wieder zu Wort. Das Haus ist für die aggressivste Prognose bekannt. Highbeta, highbeta, highbeta. Die Analysten empfahlen bis zuletzt Highbeta-Trades zu fahren. Sprich EM und US Techs. Statistisch gesehen, steige die Wahrscheinlichkeit, dass nach dem Flash-Crash eine Erholung einsetzen werde. Außerdem habe das Sentiment Readings erreicht, die ebenfalls im Sinne eines Kontraindikators für steigende Kurse spreche.

Die Credit Suisse zählt eine Reihe von Gründen auf, wieso die aktuelle Situation keine Lehman-Charakteristik habe. Statisch gesehen, wäre es zudem ungewöhnlich, wenn die Märkte bereits jetzt wieder in eine Rezession abtauchen würden. Die Notenbanken würden in solchen Fällen erneut Maßnahmen im Sinne von "Quantitave easing" ergreifen.