22-minütiges Chart-Video zu GOLD anbei

Der Goldpreis ist vergangene Woche kräftig gefallen und Anleger beeilen sich, schnell Gründe für den Kursrutsch zu finden:

  • es kursiert das Gerücht, osteuropäische Zentralbanken würden Gold verkaufen, um sich Liquidität zu verschaffen. Das sei ein Anzeichen dafür, dass der Euro vor einem baldigen Zusammenbruch stehe.
    Ein wildes Gerücht. Es wäre wenn dann unglaublich bullisch für das Gold.
  • Die Margenerhöhung, die erst nach dem Selloff bekannt wurde, sei einigen Marktteilnehmern bereits zuvor mitgeteilt worden.
    Kann sein. Auch wenn niemand wegen mehr Kapitalanforderungen wirklich verkaufen muss, rennt die Herde eben los und jeder verkauft, bevor es der andere tut. Hierzu eine schöne Grafik:

Ich habe mir in diesem Video einmal den Goldchart angeschaut und wichtige Hochs und Tiefs herausgearbeitet. Wie Sie darin sehen, sollte jetzt die Unterstützung bei 1300 Dollar pro Unze per Wochenschluss, also am Ende einer Woche, nicht mehr unterschritten werden. Alles, was darüber an Volatilitäten und Korrekturen stattfindet, ist normal und sollte niemanden beunruhigen.