Die Kursbewegungen der Leitindizes werden vor allem kurzfristig zunehmend extremer. Bereits in der vergangenen Woche stürzte vor allem der breite US Markt im Zuge der ungelösten Debatte über die US Schuldenobergrenze ab und zog auch die europäischen Börsen mit sich. Die Chance auf eine doch noch günstige Auflösung der Debatte sorgte dann zum Ende der Vorwoche sowie zum Wochenbeginn für eine Stabilisierung, welche mit erneut schwachen Wirtschaftsdaten aber sofort wieder gekippt wurde.

Entscheidend ist nun zunächst, ob die Abstimmung in US auch tatsächlich erfolg hat. Ist das nicht der Fall, dann könnte dies einen weiteren deutlichen Kursrutsch auslösen und vor allem auch den DAX nach dem Bruch der 7.000 Punkte weiter stark nach unten drücken. Eine erfolgreiche Abstimmung bietet die Möglichkeit einer Erholung, welche aber bei sich insgesamt wieder eintrübenden Wirtschaftsdaten vorsichtig betrachtet werden muss.

Aufgrund der enorm zunehmenden Volatilität und vorerst abwärts gerichteten Tendenz bleibt die Positionierung innerhalb des Fonds deshalb weiter sehr begrenzt. Insbesondere die Entwicklung am Montag im deutschen bzw. europäischen Markt macht deutlich, dass es sinnvoll ist, zunächst eine Bodenbildung abzuwarten. Der fast 450-Punkte Rückfall im DAX Future vom Montagshoch zeigt sehr deutlich die Unsicherheit innerhalb des Marktes und führt klassisch zunächst zu einem Verkaufssignal. Dies kann durch eine positive Abstimmung durchaus wieder aufgefangen werden. Aber auch auf die Gefahr hin, den Start einer Erholung wieder zunächst zu verpassen, kommt es nicht direkt zum Aufbau größerer Positionen.

Das Risiko und damit auch die Partizipation werden, wie bereits mehrfach beschrieben, zunehmend angehoben. In der aktuellen Marktverfassung bietet sich dies aber noch nicht in größerem Umfang an.