Der sehr schwache US Markt hat auch innerhalb des deutschen Marktes wieder zu einem Rücksetzer geführt, was den Ansatz eines Kaufsignals oberhalb der 7.000 Punkte im DAX zunächst wieder gekippt hat. Es bleibt nun abzuwarten, wann die mehrwöchige Seitwärtsbewegung hier aufgelöst werden kann bzw. ob auch der deutsche Markt noch mit nach unten gezogen wird oder sich die relative Stärke in eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung durchsetzt. Dabei bleibt zu berücksichtigen, dass sich der DAX nahezu weltweit als Ausnahme darstellt, denn vor allem US Märkte und auch die übrigen europäischen Märkte insgesamt tendieren weiter stabil nach unten.

Aufgrund der anhaltenden Schwäche innerhalb des US Marktes direkt wieder auf ein Minimum reduziert da sich auch die starken Sektoren nur noch bedingt halten können. Ein Netto-Short Einstieg in die laufende Bewegung bietet sich darüber hin aus nach wie vor nicht an. Die Chance, hier auf der falschen Seite erwischt zu werden ist ebenfalls groß. Es zeigt sich nämlich, dass die Angst der Marktteilnehmer mittlerweile deutlich zugenommen hat. Die Griechenland-Krise und auch die ungelöste US Schuldenobergrenze bringen nach wie vor Verunsicherung, was sich auch in nun stark steigenden Volatilitäten niederschlägt. Dies bietet wiederum die Möglichkeit für den Aufbau von mittelfristig orientierten Positionen in Discountzertifikaten, welcher bereits über die Leitindizes mit zunächst niedriger Basis beginnt.