EUR/USD ISIN: EU0009652759 Kopiert WKN: 965275 Kopiert

1.15984 $
0.00003 (0.00 %) 10/15/2021 (bid)
  • Tageshoch 1.16190 $
  • Tagestief 1.15860 $
  • Vortag 1.15981 $
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EUR/USD Kurse

Name Kurs Vortag +/- % +/- abs. Zeit
FOREX 1.15984 $ 1.15981 $ 0.00 0.00003 10/15/2021
Citi Indikation by TTMzero 1.16034 $ 1.15964 $ 0.06 0.00070 10/15/2021
Admiral Markets 1.15979 $ 1.15968 $ 0.01 0.00011 10/15/2021
JFD Bank 1.15994 $ 1.15970 $ 0.02 0.00024 10/15/2021
Forex Capital Markets 1.15948 $ 1.15972 $ -0.02 -0.00024 10/15/2021

Knock-Outs auf EUR/USD

WKN Typ KO Hebel Fälligkeit Bid Ask Dokumente
UH2BM9 long $1.01458 7.94 open end 12.580 12.590 Anzeigen
UY8FF5 long $1.01977 7.94 open end 12.560 12.570 Anzeigen
UH1PQT short $1.30619 7.95 open end 12.590 12.600 Anzeigen
UH2G5C short $1.29471 7.88 open end 12.710 12.720 Anzeigen
UH2SD5 long $1.04472 10.00 open end 9.980 9.990 Anzeigen
UH1XH2 short $1.26502 9.89 open end 10.130 10.140 Anzeigen

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Wichtigste Eigenschaften EUR/USD

  • WKN
    965275 Kopiert
  • ISIN
    EU0009652759 Kopiert
  • Ticker DE
    EUR/USD
  • Gattung
    Währung
  • Einheit
    $

Wertentwicklung EUR/USD

  • Zeitraum
    %
  • Intraday
    0.00
  • 1 Woche
    0.20
  • 1 Monat
    -1.84
  • 3 Monate
    -1.82
  • 6 Monate
    -3.07
  • 1 Jahr
    -0.94
  • 3 Jahre
    0.14
  • 5 Jahre
    5.72
  • 10 Jahre
    -16.42

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Basiswissen

Warum spielt der Dollarkurs eine so wichtige Rolle?
Das Währungspaar Euro/ US-Dollar (kurz EUR/USD) ist das weltweit wichtigste Währungspaar, weil die Eurozone und die USA die beiden größten Wirtschaftsräume der Welt sind. Deshalb müssen ständig Beträge zwischen diesen beiden wichtigen Währungen gewechselt werden, wodurch ein großer Bedarf am Handel dieser beiden Währungen besteht. Der Dollarkurs ist deshalb von großer realwirtschaftlicher Bedeutung.
Welche realwirtschaftlichen Folgen hat ein starker oder schwacher Dollarkurs?
Eine deutliche Veränderung beim Dollar-Wechselkurs hat starke Auswirkungen auf den internationalen Warenverkehr. Ein starker Dollar (gleichbedeutend zum Beispiel mit einem schwachen Euro und einem niedrigen Euro-Dollar-Wechselkurs) bedeutet eine hohe Kaufkraft für US-Amerikaner im Ausland, da der Wert des Dollars gegenüber anderen Währungen zulegt. Gleichzeitig droht aber auch eine niedrige Wettbewerbsfähigkeit für US-Unternehmen, da ein starker Dollar die Herstellungskosten in den Vereinigten Staaten im Vergleich zu anderen Ländern erhöht. Bei einem starken Dollar lohnt es sich für Unternehmen eher, Waren außerhalb des teuren Dollarraums zu produzieren und in den USA zu verkaufen. Ein starker Dollar kann deshalb Nachteile für die US-Wirtschaft haben. Gleichzeitig werden allerdings Importe in die USA, zum Beispiel von Rohstoffen, verbilligt. Deshalb besteht häufig eine negative Korrelation von Rohstoffpreisen und US-Dollar. Das bedeutet, dass bei einer Aufwertung des Dollars die Rohstoffpreise tendenziell sinken.

Sinkt der Dollar gegenüber anderen Währungen an Wert, so werden Exporte aus den USA verbilligt. Das ist gut für die US-Wirtschaft, da sie ihre Produkte auf den Weltmärkten billiger anbieten kann. Für Unternehmen lohnt es sich eher, in den USA zu produzieren und die Produkte in aller Welt zu verkaufen. Gleichzeitig erhalten Urlauber aus dem Ausland für ihre Währung mehr US-Dollar und können sich deshalb bei einer USA-Reise mehr leisten. Auch dies kann sich positiv auf die US-Wirtschaft auswirken. US-Amerikaner verlieren allerdings an Kaufkraft im Ausland, können sich bei einer Reise also weniger leisten. Auch Importe für US-Unternehmen werden bei einem schwachen Dollar verteuert. Dies kann zum Beispiel steigende Rohstoffpreise in den USA zur Folge haben.
Was sind Vor- und Nachteile des Devisenmarktes für private Trader?
Der Devisenmarkt zeichnet sich durch eine sehr hohe Liquidität aus. Dies führt in der Regel zu engen Spreads (geringer Abstand zwischen An-und Verkaufskurs) und damit zu niedrigeren Kosten für Trader. Ein weiterer Vorteil des Devisenmarktes besteht darin, dass abgesehen vom Wochenende Währungen, wie zum Beispiel der Dollar, rund um die Uhr gehandelt werden können. Forex-Broker erlauben bei Währungsgeschäften in der Regel außerdem hohe Hebel, was es Tradern erlauben kann, bereits von geringsten Schwankungen stark profitieren zu können. Allerdings vergrößert ein hoher Hebel nicht nur die Gewinne, sondern ebenso die Verluste. Ein Nachteil des Devisenmarktes besteht für Trader darin, dass es sich um einen sehr effizienten Markt handelt. Offensichtliche Fehlbewertungen und klare Tradingchancen treten damit weniger häufig auf als zum Beispiel bei Einzelaktien.
Warum werden Devisen wie Dollar und Euro überhaupt gehandelt?
Der Handel von Währungen hat verschiedene Gründe. Ein wichtiger Grund für den Devisenhandel ist der internationale Warenverkehr. Verkauft ein deutscher Autobauer zum Beispiel Fahrzeuge in den USA, so nimmt er Beträge in US-Dollar ein. Sofern er diese Gelder nicht vollständig wieder in den USA ausgeben will (zum Beispiel um Mitarbeiter in den USA zu bezahlen oder um Teile bei einem amerikanischen Zulieferer einzukaufen), muss er diese Beträge in Euro wechseln. Der Markt, auf dem dieser Tausch abgewickelt wird, ist der Devisenmarkt. Ein weiterer Grund für den Handel mit Devisen sind Absicherungsgeschäfte. Rohstoffe werden zum Beispiel häufig in US-Dollar bezahlt. Befürchtet eine deutsche Fluggesellschaft, dass der Euro gegenüber dem Dollar an Wert verlieren wird, so kann sie sich über ein Absicherungsgeschäft gegen eine solche Abwertung schützen. Sie verkauft dann das Währungspaar EUR/USD. Wertet der Dollar dann tatsächlich auf, können die Gewinne aus dem Absicherungsgeschäft die Verluste aus höheren Treibstoffrechnungenausgleichen. Sollte der Dollar allerdings unerwartet abwerten, würde die Fluggesellschaft beim Absicherungsgeschäft einen Verlust erleiden. Ein weiterer wichtiger Grund für den Handel von Devisen ist die Spekulation. Dabei wollen Hedgefonds, Investmentbanken oder auch private Trader durch die Wertveränderungen von Devisen Geld verdienen.
Wer sind die wichtigsten Akteure auf dem Devisenmarkt?
Auf dem Devisenmarkt tummeln sich ganz unterschiedliche Marktteilnehmer. Die wichtigsten Akteure sind Geschäftsbanken. Sie handeln Devisen einerseits für Kunden wie Unternehmen oder Privatkunden. Andererseits versuchen Banken im sogenannten Eigenhandel auch durch Spekulation Geld zu verdienen. Eine weitere wichtige Rolle auf dem Devisenmarkt spielen Notenbanken, wenn auch meist indirekt. Durch ihre Geldpolitik bestimmen Notenbanken entscheidend, wie viel Liquidität einer bestimmten Währung zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar ist. Dadurch werden Angebot und Nachfrage dieser Währung stark beeinflusst. Notenbanken können aber auch durch Käufe oder Verkäufe gezielt die Wechselkurse einer Währung beeinflussen. Dies wird auch als Intervention einer Notenbank bezeichnet. Weitere wichtige Marktteilnehmer am Devisenmarkt neben Geschäftsbanken und Notenbanken sind Unternehmen und private Trader.
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