Liebe Leserinnen und Leser,

Bei den Emerging Markets-Währungen war in den vergangenen Wochen richtig Feuer drin und auch sonst wo (Stichwort DAX) knirscht es bereits ordentlich im Gebälk. Bis auf die US-amerikanischen Aktienindizes gab es im August bereits ordentlich Abflüsse aus Risiko-Kapitalanlagen - auch am Devisenmarkt. Höher verzinste Währungen wie der australische oder der neuseeländische Dollar sind seit Tagen im freien Fall und Devisenhändler schichten in sichere Währungen wie den Yen oder den Schweizer Franken um. Marktteilnehmer befürchten, dass negative Auswirkungen der protektionistischen Politik von US-Präsident Trump den jahrelangen Bullenmarkt abwürgen könnten. Allein den wichtigsten amerikanischen Aktienindex – den S&P500 – schert dies (aktuell noch) herzlich wenig. Der Index notiert nur knapp 40 Punkte unter dem bisherigen Allzeithoch von Ende August. Das deutsche Börsenbarometer fiel heute Morgen hingegen auf den tiefsten Stand seit April. Beobachten Sie den S&P500 – kippt auch der Index der 500 Aktien mit der größten Marktkapitalisierung gen Süden hin weg, droht den Bullen ein ungemütlicher Herbst. Behalten Sie in jedem Fall einen kühlen Kopf bei Ihren Anlageentscheidungen. Viel Spaß bei der Lektüre und viel Erfolg bei Ihren Handelsentscheidungen wünscht

Ihr Henry Philippson

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