Aktien ohne Nennwert sind Stückaktien und unterscheiden sich von Nennwertaktien in ihrer Beziehung zum Grundkapital des Unternehmens. Alle Aktien ohne Nennwert, also Stückaktien, spiegeln gleiche Anteile am in der Satzung festgelegten Grundkapital wieder. Der Beteiligungsanteile eines Aktionärs an der Gesellschaft ergibt sich also aus dem Quotienten der Stückzahl der vom Aktionär gehaltenen Aktien und der Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien.

Erwirbt ein Aktionär also 1% der Aktien, hält er damit 1% des Grundkapitals des Unternehmens. Bei der Nennwertaktie (auch Nennbetragsaktie) hingegen, wird der Wert der Aktie als fester Geldbetrag aus dem Grundkapital festgelegt und kann daher zu verschiedenen Nennbeträgen ausgegeben werden. Stückaktien lassen sich an der Abkürzung O.N. erkennen. Ein Beispiel dafür ist die „SAP AG O.N.“. Im Gegensatz dazu werden Nennwertaktien nicht gesondert markiert, so wie beispielsweise die Namensaktie von Bayer: „Bayer AG NA“.