Kaufkraft. US Aktien, Futures, Devisen oder CFDs werden auf Margin gehandelt. Anders ausgedrückt, man handelt auf Kredit. Die Broker und Market Maker, die den Handel anbieten, werben mit der Hebelwirkung. Dass die Hebelwirkung letztlich durch Inanspruchnahme von Krediten zustandekommt, wird weniger direkt kommuniziert. Sie handeln US-Aktien mit einer Margin von 50 %. D.h., dass Sie mit 10.000 US $ eingesetztem eigenem Kapital eine Position von 20.000 US $ bewegen können. Sie handeln Devisen mit einer Margin von 1 %. Sie bewegen, wenn Sie den vollen Hebel über Ihr eingesetztes Kapital ausnutzen, mit 1.000 US $ eine Position von sage und schreibe 100.000 US $. Im praktischen Trading wird unter Risiko- und Moneymanagementgesichtspunkten die Margin in der Regel bei weitem nicht voll ausgeschöpft. Lediglich beim Scalptrading ist dies möglich, da hier der Trade fortlaufend im Auge und damit unter Kontrolle ist und kein Gap-Risiko besteht.