Im Rahmen des Coachings hatte ich jüngst ein sehr interessantes Gespräch mit einem Trader. Dieser war relativ neu im Geschäft und ein absoluter Fan der Elliott-Wellen. Im Zuge dessen sprachen wir auch über den Markt und er erklärte mir aus voller Überzeugung, warum Dax & Co. nur dieses und jenes machen können und warum diese oder jene Marke nicht nur extrem wichtig ist, sondern für entsprechende Bewegungsumkehrungen sorgen dürften.


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Es war offensichtlich, wie sehr der Trader den Elliott-Wellen vertraute und wie sehr er davon überzeugt war, dass diese quasi dem Markt die Bewegungen aufdiktieren. Dabei fiel mir spontan eine Passage aus Mark Douglas‘ „Trading in the zone“ ein, die sinngemäß wie folgt ablief:

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Ein sehr erfolgreicher Parketthändler sah die Zeichen der Zeit und wollte einen Wechsel weg vom Parkett und hin zum Computer vollziehen. Um weiterhin Handelsentscheidungen treffen zu können, brauchte er neue Methodiken. Seine Wahl fiel auf die Charttechnik. Da er von dieser jedoch wenig Ahnung hatte, engagierte er einen erfolgreichen Analysten. Dieser sollte ihm die Charttechnik beibringen und ihm zeigen, wie man diese für ein erfolgreiches Trading nutzt.

Natürlich kamen beide auch auf das Thema Unterstützungen zu sprechen. Voller Inbrunst erklärte der Charttechniker, wie wichtig diese Unterstützung ist und dass auf dieser die Kurse nicht nur nach oben abdrehen, sondern auf diesem Niveau auch das Tagestief ausgebildet werden sollte.

Der alte Parketttrader hakte nach: diese Marke ist also wichtig und sie kann eigentlich nicht gebrochen werden? Erneut bestätigte der Charttechniker die Rückfrage mit der gleichen Überzeugung, wie zuvor. Da griff der Parketthändler zum Telefon, rief seinen Broker an, um platzierte eine große Market-Verkaufsorder. Sekunden später kam die Bestätigung, dass die Order ausgeführt wurde und zeitgleich mit dieser stand der Kurs deutlich unterhalb der Unterstützung.

Ich möchte dieses Beispiel gar nicht weiter zerreden. Ich denke, es spricht für sich. Ich kann Ihnen nur ans Herz legen, sich die weitreichenden Folgen selbst überlegen.

Wie stehen Sie zum Thema Börse und Trading? Sind sie sich der Risiken und der Unsicherheiten bewusst und haben Sie diese vollends akzeptiert? Eine Tradingsmethodik ist wichtig, aber muten sie dieser vielleicht zu viel zu? Muss man überrascht sein, wenn der Markt plötzlich etwas ganz anderes macht, als erwartet? Wie sehr sollte man sich eigentlich in ein Szenario "verlieben"? Ich denke (hoffe), dass diese Passage aus „Trading in the zone“ bei Ihnen Aha-Effekte erzeugt, mit denen Sie Ihr Trading weiter vorantreiben können. In diesem Sinne

Viel Erfolg

Rene Berteit

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