Herr Chrzanowski, warum ist das Geschäft mit Devisen besonders interessant?

Nun, der Devisenmarkt ist mit Abstand der größte und liquideste Handelsmarkt der Welt, sehr viel größer als der Aktienmarkt! Bis vor wenigen Jahren war der Forexhandel, wie er international genannt wird, für Privatkunden in Deutschland aber kaum verfügbar. Erst seit knapp 10 Jahren gibt es spezielle Forex-Broker, die für Privatkunden diesen Markt zugänglich machen. Und gerade im Vergleich mit Aktien – die bekanntesten Börsenprodukte – bietet der Forexhandel enorme Chancen.

Welche wären das im Speziellen?

Erstens wären da die Kosten: Beim Devisenhandel gibt es in der Regel keine Ordergebühren wie bei Aktien. Da ja alle anfallenden Kosten vom Trader am Markt erwirtschaftet werden müssen, ist das ein wichtiger Punkt. Zweitens: Trader erhalten im Forex einen viel professionelleren Zugang zu den Märkten, als es im Aktienhandel leider vielfach noch Standard ist. Kostenfreie Realtimekurse und Charts sind im Devisenhandel selbstverständlich. Das passiert über eine professionelle Handelssoftware, die sekundenschnelles Trading erlaubt und den Kunden auch jederzeit über die aktuelle Order auf dem Laufenden hält, also angibt, wie hoch der Gewinn oder Verlust gerade für die offene Position ist. Der dritte wichtige Punkt ist natürlich der obligatorische Hebel im Forex. Je nach Broker ist ein Hebel von bis zu 500 möglich. Über den Hebel können also sehr viel schneller Gewinne erzielt werden, er multipliziert die Gewinne. Leider multipliziert der Hebeleffekt auch die Verluste – deshalb sollten Trader im Forexhandel immer an den Stopp Loss für die Risikobegrenzung denken. Admiral Markets bietet gerade hierfür einige exklusive Zusatzfunktionen im MetaTrader an: ECHTES Trading via Chart, also den Stopp Loss einfach über eine aktive Linie im Chart verändern – bequem, schnell und elegant.

Worauf sollten Anfänger im Forex-Handel achten?

Wie bereits erwähnt: Man sollte niemals vergessen, alle offenen Positionen abzusichern, beispielsweise über einen Stopp Loss. Gerade Anfängern im Forexhandel ist der Hebeleffekt zwar bekannt, aber in der Praxis des Tradings sind dann doch viele überrascht, wie schnell der Markt drehen kann oder der Positionswert schrumpft. Besonders Aktientrader müssen am Forexmarkt umdenken: Denn während am Aktienmarkt Gewinne nur bei steigenden Märkten möglich sind, können Devisenhändler sowohl von steigenden als auch von fallenden Märkten profitieren. Für die Umgewöhnungsphase bietet sich ein Demokonto an, das inzwischen fast jeder Forex-Broker anbietet. Dann sollte man sich zwei bis drei Märkte aussuchen und loslegen. Wenn man mit allem vertraut ist, steht einem Livekonto nichts mehr im Wege.

Was sollte bei der Auswahl eines Forex-Brokers beachtet werden?

Das wichtigste Kriterium ist Seriosität. Weltweit gibt es Tausende von Anbietern für den Forexhandel, leider sind nicht alle seriös. Ich empfehle daher allen Kunden, sich an Broker zu wenden, die in der EU reguliert sind. Von Offshore-Brokern, die auf irgendwelchen Inseln den Sitz haben, rate ich dagegen ab. Ansonsten ist es wie bei allen Produkten und Dienstleistungen: Vergleichen lohnt sich! Schauen Sie auf den Spread, der beim EUR/USD zwischen 1 und 2 Pips liegen sollte. Wie ist der Service rund um das Produkt? Ist der Broker per E-Mail, Chat oder Telefon erreichbar? Spricht er meine Sprache? Wie lange ist er schon aktiv? Auch eine kurze Recherche in einschlägigen Foren kann sinnvoll sein, so erfährt man mehr über den Ruf des Brokers und die Erfahrungen anderer Trader. Kurz: Der Kunde muss sich wohlfühlen. Bei uns heißt das, dass wir auf die Wünsche und Anregungen unserer Kunden eingehen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Seit Februar diesen Jahres veranstaltet Admiral Markets eine neue Webinarreihe mit dem Daytrader Jochen Schmidt: Kunden schauen kostenfrei einem erfahrenen Daytrader „über die Schulter“, sind dabei, wenn er live die Märkte analysiert, nehmen Tipps und Tricks mit und können live im Online-Seminar Fragen stellen.

Wer ist die Zielgruppe von Admiral Markets?

Admiral Markets ist Spezialist für Devisen und CFDs, wer also EUR/USD traden möchte oder einen der großen Indizes wie den DAX oder Dow Jones, für den haben wir bei diesen Produkten die besten Angebote. Unser Unternehmensmotto lautet, „Trading for everyone“ – uns sind also sowohl Profis als auch Einsteiger mit kleinerem Tradingvolumen herzlich willkommen.

Wie sehen die Alleinstellungsmerkmale von Admiral Markets aus?

Wie schon gesagt: Unser Motto lautet „Trading for everyone“. Wir haben zum Beispiel eine sehr kleine Mindestkontogröße: ab 10 Euro können Kunden bei uns ein Konto eröffnen. Einige Broker starten da erst ab 2.000 Euro oder mehr. Außerdem haben wir mehrere Konten-Modelle und können so für jeden das passende Konto anbieten. Für die Forex-Daytrader beispielsweise ist unser Admiral.Pro-Konto ideal: ECN-Trading, Level 2-Orderbuchtiefe und Profi-Features inklusive.

Ein weiteres, wirklich fantastisches Feature, das wir als einziger Broker unseren Kunden anbieten können ist unsere Handelsplattform, der MetaTrader 4 Supreme. Natürlich ist der MetaTrader als beliebteste Trading-Plattform im Forex bekannt. Admiral Markets hat es jedoch geschafft, etwas Gutes noch besser zu machen: 1-Click-Trading, Hedging nach Wahl und Stopp-Vergabe in konkreten Euro-Beträgen. Das Highlight ist ECHTES Trading aus dem Chart. Unsere Kunden lieben es: Offene Positionen schließen sie schnell und elegant, indem sie ihren Stopp Loss mit der Maus über die Chartlinie des aktuellen Kurses ziehen. Der MT4 Supreme geht in diesem Fall davon aus, dass der Stopp am Markt erreicht wurde und schließt den Trade unmittelbar – schöner und bequemer geht’s nicht. Wer es testen will ist herzlich eingeladen, ein Demokonto zu eröffnen.

Zu guter Letzt wäre noch unser Admiral Club nennen: Ähnlich wie bei Meilenangeboten namhafter Fluggesellschaften sammelt der Kunde im Admiral.Club automatisch mit jedem Trade Punkte, die gegen wertvolle Prämien eingetauscht werden können. Und das kostenlos.

Wie hoch ist Ihr derzeitiges Handelsvolumen, wieviele Mitarbeiter haben Sie in Deutschland?

Global gehört Admiral Markets zu den größten Forex-Brokern. Gemessen am weltweiten Handelsvolumen liegen wir konstant zwischen Platz 15 bis 25, basierend auf den Erhebungen vom unabhängigen Report „Forex Magnates“. Bei weltweit vielen tausenden Forex-Brokern ist das ein Ergebnis, auf das wir stolz sein können. Mittlerweile ist Admiral Markets in fast 40 Ländern aktiv. Das Handelsvolumen in einem durchschnittlicher Monat beläuft sich auf mehr als 35 Mrd. US-Dollar. Und dabei sind CFDs, also der Index-Handel, noch gar nicht mit eingerechnet. In Deutschland wachsen wir Monat für Monat stark, sind aber noch nicht so bekannt wie andere Häuser, da wir erst im Sommer 2011 auch im deutschsprachigen Raum gestartet sind. Wenn man aber unsere Wachstumsrate betrachtet, wird sich das jedoch bald ändern.

Der deutsche Kundenservice beschäftigt derzeit fünf Mitarbeiter – die übliche Mitarbeitergröße bei globalen Forexbrokern. Das operative Geschäft wird zentral vom Hauptquartier in Tallin geleitet, wo dann mehrere hundert Mitarbeiter für die weltweiten Operationen zuständig sind.

Welcher zusätzliche Service wird Kunden geboten? Setzen Sie auch auf die fachliche Weiterbildung Ihrer Kunden?

Information und Weiterbildung stehen bei uns im Mittelpunkt! Im Oktober letzten Jahres lief mit großem Erfolg unsere Webinarreihe „Admiral Academy“ in Deutschland . Das Motto hieß „From Zero to Hero“, in 23 Schritten zum Trader. Wir haben einen Wissenstand von Null vorausgesetzt, also ganz von vorne angefangen und erläutert, was überhaupt Börsenhandel ist, warum sich Kurse verändern und was Devisen und CFDs sind. In 23 kurzen Webinaren ging es dann immer tiefer in die Materie, bis zum aktiven Trading. Wer im Oktober nicht dabei sein konnte, findet die Academy als Videoaufzeichnung auf unserer Webseite und auch in unserem [Link "eigenen YouTube-Kanal" auf www.youtube.com/... nicht mehr verfügbar] – mit vielen weiteren Videos zur Schulung.

Auch unsere Webseite bietet viele Informationen: Die Orderarten werden anhand von Beispielen ausführlich erläutert. Die MT4 Supreme Zusatzfunktionen werden in Handbüchern erklärt. Wöchentliche Live-Webinare runden das Angebot ab. Hier finden sich auch unsere wöchentlichen Newsletter: den „DAX-Fahrplan“ und den „EUR/USD-Fahrplan“.

Unsere neueste Reihe habe ich bereits kurz angesprochen: Unsere Webinarreihe mit dem Daytrader Jochen Schmidt. Jeden Sonntag zeigt er, wie man sich optimal auf die kommende Woche vorbereitet und dienstags um 15 Uhr können unsere Kunden beim Live-Trading dabei sein.

Was hat Admiral Markets für 2013 geplant?

Zuviel darf ich noch nicht verraten , aber beim MetaTrader 5, der Nachfolgeversion des MT4, wird es sehr viele Neuerungen geben und im Sommer 2013 werden wir mit einer tolle Aktion für alle DAX-Trader starten.

Wichtig dabei zu wissen: Admiral Markets ist ein Fair Play-Broker. Von unseren Aktionen, wie etwa für den DAX-Handel, können bei uns nicht nur Neukunden, sondern auch Bestandskunden profitieren. In aller Regel gibt es Aktionen bei Wettbewerbern nur für Neukunden – also bloß zur Kundenwerbung, nicht zur Kundenbindung. Wir bei Admiral Markets wollen aber auch treue Kunden belohnen.

Wie sehen Sie die aktuelle Lage auf dem Devisenmarkt?

Es bleibt weiterhin spannend. Einige Politiker, auch deutsche Finanzexperten, haben die Euro-Krise schon für beendet erklärt. Mittelfristig könnte es für den Euro im Jahr 2013 also weiter aufwärts gehen.

Beim Devisenhandel ist die Richtung naturgemäß aber weniger entscheidend. Hauptsache, es herrscht Bewegung am Markt – durch Bewegung kann der Kunde Gewinntrades tätigen, egal ob mit steigenden oder fallenden Märkten. Die alte Börsenweisheit, „The trend is your friend“ gilt also besonders auch im Forex. Gehen Sie mit dem Trend, egal, wie die Richtung lautet.

Die Fragen stellte Helge Rehbein.

(geschrieben von Helge Rehbein)