Ein Mittel um eine trendierende Bewegung zu identifizieren, sind die gleitenden Durchschnitte, die über den Kursverlauf gelegt werden können. Bei einem einfachen gleitenden Durchschnitt, beispielsweise bei einem gebräuchlichen 200 Perioden gleitenden Durchschnitt, werden die letzten 200 Schlusskurse addiert und anschließend durch 200 dividiert. Ein so ermitteltes arithmetisches Mittel bildet bei einigen Perioden eine beachtete charttechnische Marke. Es kann eine Berechnung des gleitenden Durchschnitts auch anhand der Hochkurse oder Tiefkurse erfolgen, diese sind allerdings weniger gebräuchlich und werden entsprechend auch weniger durch den Markt beachtet. Günstig für den Handel insbesondere im mittelfristigen Zeitfenster sind die Perioden 50 und 200.