Das Trading-Szenario steht: Was nun?

Ausgangspunkt: Die Entscheidung für den Basiswert und die Richtung (long/short) ist schon gefallen. Nun geht es also an die Umsetzung des Trades.
Die Tradingplattform Guidants bietet dafür ein mächtiges Widget. Die Anlage-und Hebelproduktsuche.

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Abb1.: Die Produktsuche im Guidants Market: https://go.guidants.com/#store/overview

Um effizient Produkte zu finden, ist eine Einengung des Ergebnis-Universums hilfreich. Denn sonst wird man von der Zahl der Treffer erschlagen. Dafür bietet es sich an, sich für bestimmte Parameter zu entscheiden bzw. für bestimmte Bandbreiten bzgl. solcher Parameter.

Wie viel Hebel soll´s denn sein?

Stellt man die Suche so ein, dass nur bestimmte Hebel angezeigt werden, sinkt die Auswahl entsprechend drastisch.

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Hohe Hebel wirken auf den ersten Blick sehr attraktiv, bedeuten aber auch, dass man sehr schnell aus dem Markt gefegt wird, wenn man die falsche Richtung eingeschlagen hat. So führt ein Hebel von 50 in einem KO-Call zu einem Totalverlust, wenn der Basiswert 2 % fällt.

Je nach Risikoneigung und Basiswert muss sich der Trader entscheiden. Ein Index schwankt z.B. in der Regel nicht so stark wie eine Aktie. Letztlich hängt es natürlich auch mit dem gesamten Risiko-und Moneymanagement zusammen, welche Positionsgröße man eingeht, welchen Hebel man wählt und ob man das Produkt im Zweifelsfall ausstoppen lässt oder aber aktiv verkauft, wenn der Trade nicht läuft.

Große Auswahl

Die Produktsuche bietet alles, was der deutsche Zertifikatemarkt zu bieten hat. Am häufigsten gehandelt werden Hebelzertifikate, Optionsscheine und Faktorzertifikate (hier ist der Hebel täglich konstant).

Best Practice ?

Meine persönliche Erfahrung:

  • Hebel: In den Indizes sind Hebel von 10 bis 20 eine sinnvolle Größenordnung. In Einzelaktien sollte man auf die Schwankungsintensität achten. Je stärker der Wert schwankt, desto geringer am besten der Hebel. Sonst ist man schneller aus dem Trade draußen als man schauen kann.
  • Laufzeit: Ich wähle immer Open End. Die täglichen Finanzierungskosten entsprechen (über die Anpassung des Basispreises) recht genau dem täglich abgebauten Aufgeld in einem Zertifikat mit Laufzeit. Außerdem ist so gewährleistet, dass der Basispreis bei jeder tatsächlichen Dividendenauschüttung angepasst wird, während der Emittent beim Zertifikat mit Laufzeit die Dividenden schätzen muss.
  • KO-Schwelle: Ich wähle in der Regel Basispreis=KO-Schwelle. So lassen sich auch noch simpler Tradingpläne erstellen. Man wählt den Stop-Loss im Basiswert so, dass das zugehörige KO-Produkt dann direkt ausknockt.

Gegebenenfalls filtert man nun noch Emittenten. Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Entweder eine besondere Verlässlichkeit (bzw. das Gegenteil) oder aber man kann Produkte eines Emittenten im Rahmen einer dauerhaften oder temporären Aktion besonders günstig erwerben.

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Abb.2: Angepasste Produktsuche mit Hebel 10-20 und Laufzeit Open End

Und nun der Handel

Die Tradingplattform Guidants bietet erfreulicherweise die Möglichkeit, das selektierte Produkt auch direkt zu handeln, sofern der eigene Broker an die Plattform angeschlossen ist. Dazu genügt ein Rechtsklick auf die WKN oder ein Klick ins Ask.

Die Alternative wäre, die WKN zu kopieren und in einem anderen Browser-Tab in die Ordermaske einzugeben, was aber deutlich aufwendiger ist.

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Abb.3: Der konkrete Trade über Guidants

Tipp

Schauen Sie sich diesen Desktop mal genauer an. Er enthält neben der Produktsuche auch noch einen KO-Rechner und enthält Tabs mit typischen Hebel-Ranges für long und short!

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