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Hinter vorgehaltener Hand wussten wir es alle: die Masse an Tradern verliert! Mit dem verstärkten Anlegerschutz der letzten Jahre ist es nun aber offiziell. So muss beispielsweise jeder CFD-Broker seit geraumer Zeit offen legen, wie viele seiner Kunden in den letzten Monaten Geld verloren haben und das sind nicht wenige. Gut 75 % aller Trader verlieren Geld. Diese Erkenntnis kommt nicht überraschend und ist trotzdem immer wieder erschütternd. Der Hammer schlägt umso kräftiger zu, umso mehr man sich vor Augen hält, dass damit nicht gesagt ist, dass die verbliebenen 25 % am Ende Geld verdienen. Sie zählen nur zu denen, die beispielsweise in der jüngsten Vergangenheit nichts verloren haben. Dies schließt natürlich nicht aus, dass ein großer Teil von ihnen im nächsten Jahr zu den 75 % gehören.

Auf Basis dieser Tatsachen möchte ich in diesem Artikel ausnahmsweise einmal die Samthandschuhe ausziehen. Wer die Wahrheit nicht vertragen kann, sollte sich den Gefallen tun, einfach nicht weiter zu lesen. Für alle anderen hoffe ich, dass dieser Artikel dazu beitragen kann, endlich die richtigen Schritte zu gehen!

Die Anderen, ich nicht!

Jeder kommt mit einem Traum an die Börse und obwohl man schnell vor den Gefahren im Trading gewarnt wird, denkt jeder: „schon klar, ich bin aber anders! Ich bin besser, ehrgeiziger, besonders!“ Nein! Das sind Sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht! Also nehmen und geben Sie sich die Zeit, das Trading zu lernen! Das bedeutet, die nächsten Monate bis hin zu einigen wenigen Jahren, zu arbeiten! Sie lesen richtig, nicht lesen und auswendig lernen! Arbeiten, tun, schuften!

Was ist zu lernen?

Viele, die im Trading scheitern gehen davon aus, dass Sie nicht das richtige Wissen erworben haben. Glücklicherweise bietet die Börse und das Trading so viele Möglichkeiten, dass es extrem leicht ist, so zu denken. Nein, Markttechnik ist nicht erfolgreich! Das funktioniert nicht! Deshalb habe ich verloren! Aber Elliottwellen, das ist das Wahre!

Mit dieser Denkweise können Sie sich Jahre im Kreis drehen. Ich weiß wovon ich rede. Ich habe es selbst erfahren. Ca. 5 Jahre habe ich mir vieles angeschaut, was die Börse so zu bieten hatte. Immer auf der Suche, nach dem, was perfekt funktioniert. Nach dem, was mir die zukünftigen Kurse verrät. Gefunden habe ich bis heute nichts dergleichen.

Auch heute noch habe ich regelmäßig mit dieser Denkweise zu tun. Auf der einen Seite betreue ich bei BörseGo den Coachingbereich und habe so regelmäßig mit Tradern zu tun. Aber auch hier auf godmode-trader.de bringt mich diese Thematik regelmäßig an den Rand der Verzweiflung. Worüber soll ich in unserem Einsteiger- und Wissensbereich als nächstes schreiben? An Auswahl mangelt es nicht. Es gibt Dutzende von Indikatoren, Charts und Chartarten, Konzepten, Strategien, Zeitrahmen und Tradingstilen. Und alles lässt sich miteinander kombinieren. Und trotzdem habe ich seit Jahresbeginn nur relativ wenig geschrieben. Warum?

Die Antwort ist relativ leicht. Als Coach möchte ich Ihnen das vermitteln, was wirklich wichtig ist. Ungünstiger Weise geht es dabei nur selten um Details. Ob sie den Trend nun mittels eines gleitenden Durchschnitts, einer Trendlinie oder der Markttechnik bestimmen ist relativ egal. Es sind gänzlich andere Dinge wichtig und wer mit offenen Augen unseren Wissensbereich durchforstet, hat eigentlich schon alles, was er braucht. Etwas neu zu schreiben, heißt im Grunde nur, sich zu wiederholen!

Der Blick nach vorne

Aber wie bekomme ich Sie dazu, endlich die richtigen Schritte zu gehen? Vielleicht einfach direkt: Fangen Sie endlich an, das Trading professionell anzugehen! Wie? Das ist gar nicht so schwer. Drei Schlagworte reichen:

  1. Verständnis
  2. Businessplan & Tradingnische
  3. Tun! (Lernschleifen)

Ich möchte diese drei Punkte nicht im Detail besprechen. Dies würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem übersteigen. Als aufmerksamer Leser unserer Seiten finden Sie jedoch zu jedem dieser Punkte ausführliche Artikel (siehe hier). Deshalb sei hier nur kurz zusammengefasst, was sich hinter den einzelnen Punkten versteckt.

Verständnis

Dieser Aspekt des erfolgreichen Tradings lässt sich sehr einfach erklären. Akzeptieren Sie, dass die Börse ein unsicherer Ort ist und bleibt. Auch wenn man es vielleicht nicht gerne hört, gedanklich es ist eine viel bessere Ausgangsbasis, dass Trading als eine Art professionelles Glückspiel zu betrachten, als davon auszugehen, dass hier irgendwelche Gesetzmäßigkeiten herrschen.

Businessplan & Tradingnische

Mit dem richtigen Verständnis zur Börse (welches sich übrigens im Laufe der Zeit immer weiter durch eigene Erfahrungen festigt) sind Sie bereit für den zweiten Punkt. Sie sollten auf Basis ihrer persönlichen internen und externen Voraussetzungen (Risikoneigung, Kapital, Zeit…) eine für sie geeignete Tradingsnische finden. Das ist der Bereich, in dem Sie ihre Stärken und Schwächen am besten einsetzen können. Dies stellt in meinem Coaching einen wichtigen Bereich dar. Ihr Lohn ist ein schnelleres Vorankommen auf dem Weg zum erfolgreichen Trader.

Tun!

Ich denke, dieser Punkt ist mehr als selbsterklärend. Sie können noch so viele Bücher und Internetseiten über das Trading lesen und auswendig lernen, das wird Sie nicht erfolgreicher machen. Sie müssen Ihr Wissen praktisch umsetzen und noch viel wichtiger, durch eigene Erfahrungen anpassen. Nicht jeder von uns denkt und fühlt gleich. Deshalb greifen erfolgreiche Trader zwar alle auf gewisse Grundprinzipien (wie beispielsweise unserem soeben erruierten Plan) zurück, unterscheiden sich in Details zum Teil aber gewaltig. Darüber hinaus wird in Büchern rund um das Thema Trading und Co sehr gerne auf Konzepte zurückgegriffen, die einen Interpretationsspielraum besitzen. Interpretationen können sie jedoch nicht von anderen übernehmen oder auswendig lernen, sondern müssen diese selbst vollziehen. Trading zu lernen ist nicht deshalb so zeitintensiv, weil das theoretische Wissen so umfangreich und schwer zu verstehen ist, sondern weil Sie eine gewisse Zeit ihre eigenen Erfahrungen sammeln müssen. Ich nenne diese Zeit Lernschleifen.

Meine Frage an Sie!

Abschließen möchte ich diesen kleinen Beitrag mit einer einfachen Frage: wenn Sie mit Ihrem Trading unzufrieden sind, wann fangen Sie endlich an, die richtigen Schritte zu gehen?

Viel Erfolg

Ihr Rene Berteit