Mit Mischfonds werden Investmentfonds beschrieben, die in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Rohstoffe investieren. Dabei wird für jeden Mischfonds im Allgemeinen gezielt festgelegt, welche Anlageklassen gekauft werden dürfen und wie hoch der Anteil einer bestimmten Anlageklasse am Gesamtvermögen des Fonds sein darf.

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Mischfonds gelten als attraktiv, weil die Gewichtung der unterschiedlichen Anlageklassen durch das Fondsmanagement auf die jeweilige Marktsituation abgestimmt werden kann. Die beim Investieren unabdingbare Diversifizierung, auch Asset Allocation genannt, wird dementsprechend vom Anleger an das Fondsmanagement delegiert. Fondsmanager können bei der Verwaltung von Mischfonds deshalb einen viel größeren Spielraum ausnutzen als es bei anderen Fonds möglich ist. Sie entscheiden sich also nicht nur innerhalb einer Anlageklasse für Einzelwerte, sondern legen zusätzlich fest, wie das Kapital auf unterschiedliche Anlageklassen verteilt wird.

Mischfonds-Manager investieren in einer konjunkturellen Schwächephase im Allgemeinen weniger in Aktien, stattdessen legen sie Geld verstärkt in Staatsanleihen an. In einer Boomphase wird hingegen verstärkt von Anleihen in Aktien umgeschichtet. Ein Mischfonds kann deshalb immer in diejenigen Anlageklassen investieren, von denen sich das Fondsmanagement die beste Performance verspricht. Zugleich gewährleistet ein Mischfonds eine gute Diversifizierung des investierten Kapitals - wodurch Risiken verringert werden.