Ich möchte Sie auf eine Besonderheit hinweisen, die auf Dauer nicht Bestand haben wird.

Schon seit geraumer Zeit sind aufgrund des Zinsumfelds die Finanzierungskosten im DAX-Future negativ. Das hat zur Folge, dass man die Kontrakte zu einem geringeren Kurs bekommt als den Kassa-Stand.

Diese Tatsache kann man auch im CFD-Trading ausnutzen.

In der Grafik Anhang sehen Sie den Germany 30 ( das entspricht zwar nicht 100 %ig dem DAX , aber in etwa) bei CMC Markets (Affililiate-Link)

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Der Germany 30 September-Forward (entspricht in etwa dem DAX-Future mit Fälligkeit September) kostet ganze 6 Punkte weniger als der Cash.

Was bedeutet das nun?

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Während der Germany 30 Cash overnight Gebühren kostet (Referenzzinssatz plus 2,5 % - übrigens auf die GESAMTE POSITION, also nicht nur den Teil, den der Broker finanziert) , fallen beim Forward-CFD KEINE Overnight-Gebühren an. Allerdings ist der Spread mit 2 Punkten doppelt so hoch wie im Cash-CFD.

Hält man den CFD also über Wochen, dann kommt man nicht nur günstiger in den Basiswert rein, sondern muss auch keine Finanzierungskosten tragen! es lohnt sich - so die Daumenregel - schon ab 2 Tagen Haltedauer, den Forward statt dem Cash-CFD zu handeln.

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