Die Namensaktie unterscheidet sich von der Inhaberaktie im Bezug auf die Übertragbarkeit. Bei einer Inhaberaktie stehen das Eigentum und die damit verbundenen Rechte dem Inhaber der Aktienurkunde zu, also dem, der sie in dem Moment in seinem Besitz bzw. in seinem Depot hat. Im Gegensatz dazu muss bei Namensaktien der Name des Aktionärs im Aktienregister vermerkt werden, damit er zum rechtskräftigen Eigentümer des Unternehmensanteils wird. Hierdurch kann die Aktiengesellschaft einen besseren Überblick über ihre Aktionärsstruktur behalten. Eine Namensaktie ist für den Anleger am Kürzel NA hinter dem Aktiennamen zu erkennen, so zum Beispiel: „Siemens AG NA“. Ist die Aktie weder mit NA noch mit VNA gekennzeichnet, handelt es sich um eine Inhaberaktie. Für den Privatanleger spielen diese Unterscheidungen kaum eine Rolle, da sich bei Kauf und Verkauf keine Unterschiede ergeben.