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Als Eigenhandel oder Nostrohandel wird der von Banken nicht im Kundenauftrag durchgeführte Handel von Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten zur Erzielung von Spekulationsgewinnen bezeichnet. Zum Eigenhandel zählen alle spekulativen Handelsgeschäfte, die Banken auf eigene Rechnung und im eigenen Namen abwickeln.

Die Abgrenzung des Eigenhandels der Banken von sonstigen Handelsaktivitäten ist oft nicht eindeutig. Ein Beispiel: Eine bestimmte Handelsposition wird im Rahmen des Eigenhandels erworben und im Anschluss daran an einen Kunden der Bank weiterverkauft.

Unter Eigenhandel werden Spekulationsgeschäfte verstanden, die Banken auf eigene Rechnung und Initiative auf den Weg bringen. Im Zuge der Finanzkrise ab dem Jahr 2008 wurde der Eigenhandel vor allem in den USA vom Gesetzgeber stark eingeschränkt.