Jedes an einer Parkettbörse gehandelte Wertpapier wird in ein Orderbuch oder Skontro eingetragen, das von einem bestimmten Kursmakler (dem Skontroführer) geführt wird. Es handelt sich hierbei um eine elektronische Aufzeichnung der Orders. Zum Teil kann dabei auch die Kursstellung automatisch erfolgen.

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Im Skontro festgehalten werden sämtliche Kauf- und Verkaufsaufträge mit den jeweiligen Kurslimits: Welchen maximalen Preis ist ein Käufer bereit zu bezahlen? Welchen Mindestverkaufspreis verlangt ein Verkäufer? Regelmäßig ermittelt der Skontroführer den Kurs, bei dem der größte Umsatz möglich ist. Zu diesem Kurs werden dann die verzeichneten Aufträge, unter Berücksichtigung ihrer Limits, ausgeführt.

Grundsätzlich wählt der Skontroführer den Kurs aus, zu dem der höchste Umsatz möglich ist - was als Meistausführungsprinzip bezeichnet wird. Zusätzlich sind bei der Kursstellung weitere Anforderungen zu beachten. So soll zum Beispiel der Kurs keine vermeidbaren Sprünge aufweisen. Die Kurskontinuität soll gewährleistet sein.