Äußerst geringe Kostenstruktur

ETFs zeichnen sich gegenüber traditionellen, aktiv gemanagten Fonds durch äußerst geringe Kosten aus. Denn aufgrund der exakten Abbildung der Indizes, auf denen die Exchange Traded Funds beruhen, kommt es zu deutlich weniger Aktivität (Umschlagshäufigkeit) im Portfolio. Die permanenten Umschichtungen unterbleiben, und dies reduziert die Transaktionskosten auf ein Minimum. Die Gesamtkostenvorteile ergeben sich aus den folgenden vier Positionen: Ausgabeaufschlag und Rücknahmegebühren

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Grundsätzlich wird beim Kauf eines Investmentfonds ein einmaliger Ausgabeaufschlag fällig. Dieser ist vom Anlageschwerpunkt des jeweiligen Fonds abhängig und liegt in der Regel zwischen vier und sechs Prozent. Er dient hauptsächlich der Deckung von Vertriebs- und Beratungskosten. Bei Verkauf der Fondsanteile kann es zu zusätzlichen Rücknahmegebühren kommen.

Beim Kauf von Exchange Traded Funds fällt weder ein einmaliger Ausgabeaufschlag an, noch kommt es beim Verkauf zu Rücknahmegebühren. Verwaltungsgebühren

Die Verwaltungsgebühren, die sich in Managementgebühren und Transaktionskosten untergliedern, sind aufgrund des passiven Managementstils sehr niedrig. Zudem werden bei ETFs keine Kosten für die Lizenzen sowie die Prospekterstellung in Rechnung gestellt. Auch die automatische Portfolioanpassung als Reaktion auf Veränderungen der Indexgewichtung sowie das Management von Dividendeneinnahmen sind bei ETFs kostenlos!

Die durchschnittlichen Verwaltungsgebühren der ETFs auf dem deutschen Markt liegen in etwa bei 0,15 bis 0,58 Prozent pro Jahr. Die Verwaltungsgebühren für Renten-ETFs belaufen sich auf jährlich rund 0,15 bis 0,25 Prozent.

Die Gebühren werden anteilig für jeden Tag errechnet und vom Sondervermögen automatisch abgezogen. Die Verwaltungskosten werden auch als Total Expense Ratio (TER) bezeichnet. Die TER gibt die jährlichen Kosten eines Fonds an, die zusätzlich zum Ausgabeaufschlag anfallen. Sie wird jeweils für das vergangene Geschäftsjahr ermittelt. In der auf das durchschnittliche Fondsvermögen bezogenen Gesamtkostenquote sind Managementkosten, Verwaltungskosten und andere Kosten enthalten. Aufwendungen, die aus Käufen und Verkäufen innerhalb des Fondsvermögens entstehen, werden nicht berücksichtigt.

Handelskosten

Zusätzlich zeichnen sich ETFs durch niedrige Handelskosten aus. Denn bei den meisten ETFs ist der Spread, also der Unterschied zwischen dem Geld- und dem Briefkurs eines Titels, sehr gering. Dies führt dazu, dass der An- und Verkauf der ETFs sehr preiswert ist. Die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis ist mit Spreads, wie Sie es bei Aktien gewohnt sind, zu vergleichen.

Sehr liquide ETFs zeigen an den Börsen Bid/Ask-Spreads von nur rund zehn Basispunkten beziehungsweise 0,10 Prozent.

Weitere Kosten

Darüber hinaus fallen börsenübliche Gebühren, wie Courtagen, an. Diese bewegen sich, wie Sie es bei Ihren Aktienkäufen oder –verkäufen gewohnt sind, etwa bei 0,02 bis 0,08 Prozent. Weiterhin werden die üblichen Depotführungsgebühren Ihres Kreditinstitutes oder der Kapitalanlagegesellschaft erhoben. Die Depotgebühr wird u. a. verwendet für die Verwaltung Ihrer ETF-Anteile bzw. ETF-Sparplänen, die Verwaltung von steuerlichen Freistellungsaufträgen und die Ermittlung der durch Sie zu versteuernden Zwischengewinne. Diese Kosten bewegen sich bis zu einem Prozent und sind in der Regel verhandelbar.

Im Gegensatz zu Indexfonds liegen die Kosten der aktiven gemanagten Fonds viel höher. Nach einer Untersuchung von Financial Webworks greifen die Fondsgesellschaften den Anlegern immer noch und vor allem bei den Ausgabeaufschlägen für Aktienfonds tiefer in die Taschen. Der Erhebung zufolge stieg der Ausgabeaufschlag bei Aktienfonds vom Jahr 2002 bis Jahr 2005 um 0,58 Prozentpunkte auf einen Durchschnittswert in Höhe von 4,86 Prozent. Neben den Aktienfonds zählen Immobilienfonds zu den teuersten Fondsprodukten. Doch auch bei Mischfonds drehten die Fondsgesellschaften an der Kostenschraube. Ein Anstieg von 3,96 auf 4,27 Prozent macht dies deutlich.

Es gibt natürlich mittlerweile auch eine Reihe von Fonds ohne Ausgabeaufschlag, bei denen aber dafür die jährliche Verwaltungsvergütung höher ist. Diese Fonds sind unter Kostengesichtspunkten eher für kurz- bis mittelfristiges Handeln, aber nicht für langfristige Investments zu empfehlen.

Die Verwaltungs- und Managementvergütung bleibt fast unverändert gegenüber 2004, derzeit bei Aktienfonds etwa bei 1,43 Prozent per anno, keine Veränderung gegenüber 2003. Die Managementgebühren von Immobilienfonds sind höher geworden (von 0,75 auf 0,81 Prozent p.a.). Auch die Mischfonds sind gestiegen (von 1,13 auf 1,15 Prozent). Im Gegensatz dazu sind die Dachfonds (1,23 auf 1,20 Prozent) niedriger geworden. Darüber hinaus berechnet die Depotbank häufig auch noch einen festen jährlichen Satz, der bei etwa 0,1 bis 0,2 Prozent liegt. Neben diesen festen jährlichen Vergütungen, die im Verkaufsprospekt ausgewiesen sind, gibt es noch die Transaktionskosten für die Wertpapierkäufe und -verkäufe. Diese Transaktionskosten können den einen oder anderen Prozentpunkt betragen, je nachdem, wie häufig gehandelt wird.

Einen objektiven Einblick in die Kostenstruktur liefert die Kennzahl "Total Expense Ratio", kurz TER genannt. Das TER weist die Summe aller wesentlichen Fondskosten im Verhältnis zum Fondsvolumen aus. Diese Kosten umfassen neben den Managementgebühren die Aufwendungen für Prüfungs- und Beratungsgesellschaften, Anwälte, Verwaltung, Verkaufsprospekte, Rechenschaftsbericht etc. Diese Kosten bekommen Sie als Anleger in der Regel nicht zu sehen. Spüren können Sie hohe Kosten langfristig am ehesten an der immer weiter abweichenden Performance des Fonds vom Index. Bei der TER wurden die allgemeinen Aktienfonds im Schnitt ein wenig günstiger, der Durchschnitt sank von 1,71 Prozent im Jahr 2004 auf 1,66 Prozent im Jahr 2005. Im Jahr 2005 ist die TER bei Rentenfonds um 0,01 Prozentpunkte auf 1,01 Prozent gesunken.

Wenn Sie nur 1,5 Prozent nehmen, so fehlen Ihnen nach zehn Jahren durch den Zinseszinseffekt etwa 20 Prozent alleine aufgrund der Gebühren im Vergleich zum Index, der ja keine Kosten zu tragen hat. Das muss durch eine gute Aktienauswahl oder ein gutes Markttiming erst einmal wettgemacht werden.

Hohe Transparenz

Exchange Traded Funds zeichnen sich besonders durch ihre hohe Transparenz aus. Wie bei Aktien sind alle notwendigen Börseninformationen wie etwa Kurse, Handelsvolumina oder Bid/Ask-Preise jederzeit auf den Internetseiten der Emittenten, Börsen, Finanzinformationsdienstleister oder Nachrichtenagenturen abrufbar. Im Rahmen des Transparenzgebots sind die Börsen verpflichtet, die Zusammensetzung des ETF-Portfolios täglich neu zu veröffentlichen.

Für den Anleger macht dies die Preisbildung sehr leicht nachvollziehbar. Der Kurs der ETFs entspricht in der Regel exakt 1/10 oder 1/100 des zugrunde liegenden Index. So wissen Sie allein mit Kenntnis des jeweiligen Standes Ihres Index über die Entwicklung Ihrer Kapitalanlage in ETFs Bescheid. Ebenso können Sie beim Kauf von Exchange Traded Funds – im Gegensatz bei herkömmlichen Fonds, deren Zusammensetzung oft nur halbjährlich veröffentlicht wird – ganz exakt nachvollziehen, in welche Portfoliowerte sie Ihr Kapital investieren.

Durch diese hohe Transparenz bleiben Ihnen Ungewissheiten und Überraschungen hinsichtlich der Titelauswahl des Fondsmanagers erspart. Sie sind sich immer bewusst, mit welchen Werten Sie Ihre Anlage strukturieren.

Fortlaufender Börsenhandel

Exchange Traded Funds können beispielsweise über Xetra, das elektronische Handelssystem der Deutschen Börse AG, zu den üblichen Börsenzeiten (seit 3. November 2003 von 9.00 bis 17.30 Uhr) gehandelt werden. Der tatsächliche Wert des Fonds, der bereits erwähnte indikative Nettoinventarwert (iNAV), wird in Abhängigkeit vom zugrunde liegenden Index alle 15 oder alle 60 Sekunden von der Deutschen Börse neu errechnet und als Vergleichswert veröffentlicht. Dies ermöglicht einen objektiven Vergleich zwischen den an der Börse gehandelten Kursen und dem fairen Preis für den ETF.

Der Intraday-Handel stellt einen weiteren Vorteil der Exchange Traded Funds gegenüber konventionellen Fonds dar: Wie der Name schon sagt, handelt es sich um Fonds, die den ganzen Tag lang zu Echtzeitkursen (Realtime-Kurse) gehandelt werden können. Bei den traditionellen Fonds hingegen wird der Nettoinventarwert (NAV) nur einmal am Tag ermittelt, was bei schwankenden Märkten ein großes Manko darstellt: Sie wissen nämlich nie, zu welchem Kurs Sie tatsächlich ge- bzw. verkauft haben.

Hohe Flexibilität

Durch die Möglichkeit des Intraday-Handels sind Sie wesentlich flexibler als bei herkömmlichen Investmentfonds. Denn der Börsenhandels eröffnet die Möglichkeit, auf aktuelle Marktsituationen beziehungsweise -änderungen schnellstens zu reagieren. Je nach Bedarf können sie beispielsweise Stopp-/Loss-Orders, Bestens-Orders oder Limit-Orders setzen.

Darüber hinaus eignen sich Exchange Traded Funds für die unterschiedlichsten Anlagestrategien – ob als Core-/Satellite-Strategie, als Hedging-Werkzeug, für Vermögensübertragungen (Transations-Management), für Cashflow-Management, als Alternative zu Futures oder ganz allgemein als Teil der taktischen oder strategischen Asset Allocation.

Beispielsweise werden ETFs häufig als Mittel eingesetzt, um sofort in einen Markt investieren zu können. Anstatt zum Beispiel neue Kapitalzuflüsse in Geldmarktfonds oder Futures von Staatsanleihen zu investieren in einer Phase, in der Sie möglicherweise Ihr Portfolio neu ausrichten möchten, können Sie beispielsweise gestreute Investment-Engagements im Industrieanleihenmarkt durch eine Anzahl von ETFs auf Industrieanleihen-Indizes eingehen.

Leerverkäufe mit ETFs

Mit Exchange Traded Funds können Sie auch auf sinkende Kurse setzen und Leerverkäufe tätigen. Gänzlich ohne Risiko ist dies jedoch nicht: Es besteht darin, dass der ETF steigen könnte, nachdem Sie ihn (leer-)verkauft haben. Haben Sie beispielsweise 1.000 ETF-Anteile bei einem Kurs von 35 Euro verkauft und auf weiter fallende Kurse spekuliert, dann erzielen Sie bei einem Kurs von 40 Euro einen Verlust von fünf Euro pro Anteil, also 5.000 Euro Gesamtverlust. Das bedeutet: Bei steigenden Kursen machen Sie grundsätzlich Verluste. Dies können Sie nur unterbinden, indem Sie den ETF zum höheren Kurs zurückkaufen. Das bedeutet: Das Risiko bei Leerverkäufen besteht darin, dass der Verlust nach oben theoretisch unbegrenzt ist, während beim klassischen ETF-Kauf dieser bei 100 Prozent begrenzt ist.

Hohe Diversifikation

Exchange Traded Funds vereinen die Handelbarkeit einer Aktie mit der Sicherheit eines Portfolios. Denn durch die Anlage in den ganzen Wertpapierkorb, der einem Index zugrunde liegt, können Sie von der damit einhergehenden Risikodiversifikation profitieren. Typischerweise verringert sich das titelspezifische Risiko umso mehr, je ausgeprägter die Streuung ist. Das bedeutet allerdings nicht, dass ganze Index-Portfolios nicht, wie andere Wertpapiere auch, schnell an Wert verlieren können.

Diversifikation und Flexibilität lassen sich bei ETFs durch die unterschiedlichen Anlageschwerpunkte, auf die Sie sich konzentrieren, sehr gut kombinieren. Im Zuge des Kaufs eines ETFs erhalten Sie mit nur einer einzigen Transaktion den Zugang zu ganzen Märkten. Dies hat zwei Vorteile: Zum einen entfällt teure Research-Arbeit, um mittels Stock Picking die vermeintlich lukrativsten Werte zu ermitteln, zum anderen reduzieren sich die Transaktionskosten erheblich.

Bei der Diversifikation ergeben sich zahlreiche Alternativen, wie die folgenden Beispiele zeigen: Bezüglich der Anlagebreite lassen sich Zugänge zu einem Broad Market Index (Russell 3000), zu einem Blue Chip Index (DAX) oder zu einem Sektor Index (TecDAX) unterscheiden. In Verbindung mit der Geographie wird zwischen nationaler (SMI, Schweiz), regionaler (DJ EURO STOXX 50, Europa) und globaler Ausrichtung (MSCI World, Welt) differenziert. Grundsätzlich können Sie aber auch zwischen dem Growth-Ansatz zugehörigen Indizes (S&P 500/Barra Growth) und dem Value-Ansatz zugehörigen Indizes (Russell 3000 Value) wählen. Je nach individueller Vorliebe können Sie die Anlageschwerpunkte mehrdimensional miteinander kombinieren. Somit erreichen Sie eine hervorragende Streuung in Ihrem Portfolio und senken dadurch Ihr Anlagerisiko erheblich.

Hohe Liquidität

Vielen Stiftungen ist eine Eigenschaft bei Wertpapieren besonders wichtig: Liquidität. Das bedeutet: Die Wertpapiere müssen schnell in flüssige Mittel, also Bargeld, umgewandelt werden können.

Exchange Traded Funds sind sehr liquide Finanzinstrumente. Da die mindesthandelbare Menge nur ein Stück beträgt, wird eine ständige Liquidität mit einem geringen Spread sichergestellt. Dies bedeutet, dass die niedrige Geld-Brief-Spanne (Spread) unabhängig von der Höhe des Handelsvolumens auf dem Börsenparkett festgesetzt wird. Die mindestens zwei (im Falle der Deutschen Börse) Market Maker (Authorized Participants, Designated Sponsors) garantieren bei allen ETFs eine hohe Liquidität, indem sie permanent An- und Verkaufskurse für die Fonds stellen.

Für Sie als Finanz- und Vermögensmanager (Stiftungs- oder Kirchenvorstand) bedeutet dies, dass alle Ihre Käufe und Verkäufe von ETFs schnell ausgeführt werden können. Von dieser Möglichkeit profitieren Sie vor allem dann, wenn Sie sehr große Handelsvolumina innerhalb kürzester Zeit platzieren möchten.

Hochpräzises Indextracking

Das Hauptziel von ETFs besteht darin, die Performance spezifischer Indizes exakt abzubilden. Die vorrangige Aufgabe eines ETF-Managers besteht im Versuch, den Tracking Error so klein wie möglich zu halten. Als Tracking Error bezeichnet man die Differenz zwischen der Benchmark-Rendite und der Portfoliorendite über einen bestimmten Betrachtungszeitraum. Folglich ist der Tracking Error ein Indikator für die Qualität der Benchmark-Nachbildung. Er gibt also Aufschluss darüber, ob ein Fondsmanager seine Ziele erreicht hat.

Der Tracking Error kann aufgrund zahlreicher Einflüsse zu Abweichungen von der Benchmark führen: Neben der Handhabung von Gewinnen (Thesaurierung oder Ausschüttung), Handelszeiten, Optimierung und Indexveränderungen sind es vor allem die Kosten und Gebühren, die den Tracking Error beeinflussen. Doch die Höhe des Tracking Errors ist auch von der verwendeten Replikationsmethode abhängig. Bei Full Replication, also der vollständigen Abbildung eines Indexes, tendiert der Tracking Error eher zu niedrigen Werten, während beim Representative Sampling, also einer Stichprobe des Indexes, der Tracking Error höher sein kann. Generell gilt jedoch, dass der Tracking Error umso geringer ist, je passiver ein Investment verwaltet wird.

Bei Exchange Traded Funds ist es vor allem die oben schon erwähnte niedrige Total Expense Ratio, also die Verwaltungsgebühren, die gerade einmal wenige Basispunkte Abweichung vom Index verursacht. Ebenso fällt kein Aufwand für Optimierungsaktivitäten seitens der Fondsmanager an, da die Benchmark ja nicht übertroffen, sondern nur abgebildet werden soll.

Konsistente Performance

Die Aufgabe passiv gemanagter Exchange Traded Funds ist es nicht, eine Benchmark zu schlagen, sondern sich gleichförmig mit ihr zu bewegen. Somit stellen ETFs eine Investmentalternative dar, deren Performance sehr nah an jener des zugrunde liegenden Index liegt.

Dadurch kann das Risiko schwankender Renditen des Portfolios vermieden werden. Es ist also nicht möglich, dass in einer Periode die Performance des Marktes übertroffen und in der nächsten Periode das Anlageziel deutlich verfehlt wird. Demzufolge erreicht man über die Jahre hinweg eine konsistente Performance, die sich stark nach dem Verlauf des Markts beziehungsweise des Index richtet und, was die Rendite betrifft, etwa 95 Prozent aller alternativen aktiven Investments outperformt.

Anlegerschutz

Im Gegensatz zu einem Indexzertifikat, das rechtlich eine Inhaberschuldverschreibung darstellt, sind Exchange Traded Funds ein vom Vermögen der ETF-Verwaltungsgesellschaft getrenntes Sondervermögen. Während folglich bei Indexzertifikaten bei Konkurs des Emittenten ein Totalverlust droht, besteht bei ETFs kein Emittentenrisiko.