• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 11.712,17 Pkt

Die Gewichtung wird sekündlich neu berechnet, ebenso wie der Kurs des Index.

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Um im DAX gelistet zu sein, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Listing im Prime Standard, fortlaufender Handel in Xetra, Streubesitz mindestens 10 %.

Die AG muss in Deutschland sitzen oder aber alternativ sitzt dort zumindest ein Teil der Geschäftsführung, dann reicht auch der formale Sitz der AG/SE in der EU. Findet der Schwerpunkt des Handels an deutschen Börsen statt, ist ebenfalls ein Listing im DAX möglich. Stand heute haben allerdings alle DAX-Unternehme bis auf eines (Lind plc) ihren Sitz in Deutschland.

Es gibt vier Regeln für die Anpassung der Zusammensetzung

Fast-Exit (45/45) Ein Unternehmen muss den DAX verlassen, wenn es nach einem der beiden Kriterien Börsenumsatz oder Marktkapitalisierung nicht mehr zu den 45 größten Unternehmen gehört, gleichzeitig aber ein anderer Wert bei der Marktkapitalisierung mindestens Rang 35 und beim Börsenumsatz mindestens Rang 45 erreicht.

Fast-Entry (25/25) Ein Unternehmen wird dann in den DAX aufgenommen, wenn es nach beiden Kriterien (Börsenumsatz/Marktkapitalisierung) mindestens zu den 25 größten Unternehmen zählt. Dafür weichen muss dann jene Aktie, die in mindestens einem der beiden Kriterien einen Rang schlechter als 35 ist und den nierigsten Börsenwert vorweisen kann.

Regular-Exit (40/40) Ein Unternehmen muss den DAX verlassen, wenn es nach einem der beiden Kriterien (Börsenumsatz/Marktkapitalisierung) nicht mehr zu den 40 größten gehört, ein Aspirant aber in beiden Kriterien mindestens Rang 35 erreicht.

Regular-Entry (30/30) Ein Unternehmen darf neu in den DAX, wenn es nach beiden Kriterien (Börsenumsatz/Marktkapitalisierung) mindestens zu den 30 größten Unternehmen zählt und falls ein Wert aus dem Index existiert, der nach mindestens einem Kriterium nicht mehr zu den 35 größten Unternehmen zählt.

Zum ordentlichen Anpassungstermin im September werden alle vier Regeln angewendet.

Die Fast-Exit- und Fast-Entry-Regel werden dagegen auch im März, Juni und Dezember angewendet (außerordentliche Anpassungstermine).

Geht ein DAX-Unternehmen in die Insolvenz oder werden die Voraussetzungen für das Listing nicht mehr erfüllt, sind außerordentliche Anpassungen möglich. Von den Regeln kann zudem abgewichen werden, wenn es zu Übernahmen kommt und/oder der Freefloat sich stark verändert.

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