In den letzten 21 Jahren gab es drei Bärenmärkte, in denen der Markt um mehr als ein Drittel fiel. Im Gegensatz zum Bärenmarkt im vergangenen Jahr, der lediglich drei Wochen dauerte, muss man sich im Normalfall auf längere Abwärtstrends einstellen. Anleger können sich darauf verlassen, dass die Notenbank auch in zukünftigen Krisen eingreift. Nicht jeder Bärenmarkt wird aber unbedingt von einer Krise ausgelöst, die die Notenbank auf den Plan ruft. Das war etwa bei der Internetblase vor 20 Jahren der Fall. Die Rezession war mild. Es bestand kein Grund dafür, große Geschütze aufzufahren. Für Anleger werden ganz normale Rezessionen daher zu einer größeren Belastungsprobe als akute Krisen.

Artikel wird geladen