Der Forex-Markt ist nach einer Phase der soliden Einarbeitung relativ einfach zu handeln. Der Handel ist rund um die Uhr und weltweit möglich. Der großen Zahl der Devisen-Trader steht dementsprechend auch eine große Zahl von unterschiedlichen Forex-Brokern zur Verfügung. Doch für welchen soll man sich entscheiden? Einige Grundkriterien sollten immer erfüllt sein: Achten Sie auf die Spreads und die Gebühren, aber auch auf den umfassenden Kundenservice und Weiterbildungsangebote.

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Von Einsteigern gern genutzt wird ein Testkonto bzw. Demokonto, das von den meisten Brokern mit unterschiedlicher Testdauer angeboten wird. So lassen sich spielerisch alle Funktionen des Forex-Handels testen. Einsteiger gehen dabei kein Risiko eingehen und können darüber hinaus die Qualität des ausgewählten Forex-Brokers prüfen.

Welche wichtigsten Unterschiede gibt es zwischen den Brokern?

Nachstehend ein kurzes Glossar zu den wichtigsten Begriffen im Forex-Handel.

Demokonto

Mit einem kostenfreien Demokonto können interessierte Kunden völlig risikofrei aber unter realen Marktbedingungen mit Devisen, CFDs & Co. handeln. Das Demokonto ist dem Livekonto oft nahezu gleich, lediglich einige Profi-Funktionen sind deaktiviert. Käufe- und Verkäufe laufen unter echten Bedingungen ab – nur eben mit virtuellem Kapital. Dem Kunden entstehen dadurch keinerlei Kosten und er kann die Handelsplattform bequem und ohne jedes Risiko kennen lernen.

Handelbare Währungspaare: Forex-Broker bieten jeweils eine unterschiedliche Anzahl an handelbaren Währungspaaren an. Zu den gängigsten Währungen, die gegen den US-Dollar gehandelt werden, gehören der Euro, der japanische Yen, das britische Pfund und der Schweizer Franken. Viele Broker ermöglichen auch den Handel mit Rohstoffen, wie Rohöl, Gold und Silber.

Maximale Leverage (Hebel) bezeichnet das Darlehen, das Tradern vom Broker zur Verfügung gestellt wird. So können schon mit einem geringen Startkapital mittels Leverage gewichtigere Devisen-Transaktionen ausgeführt werden. Ein Trade-Einsatz von 300 Euro mit einem 1:300 Leverage erzeugt ein Volumen von 30.000 Euro, mit dem andere Währungen gehandelt werden können. Bitte haben Sie immer im Blick, dass Leverage bei sorgfältiger Handhabung ein hervorragendes Werkzeug zur Gewinnsteigerung sein kann. Viele Privathändler handeln selten ohne Leverage. Je höher die Leverage ausfällt, desto größer kann allerdings auch das damit verbundene Risiko sein.

Die Mindesteinzahlung, auch minimale Depotgröße genannt wird, ist der Betrag, der bei Einrichtung eines Depotkontos bei einem Forex-Broker einzuzahlen ist. Hier gibt es zwischen den Brokern teils gewaltige Unterschiede: Die Summen schwanken zwischen 10 Euro und 200.000 Euro. Einzahlungen in verschiedenen Währungen auf das Forex Konto sind bei den meisten Brokern möglich.

Die minimale Lot-Größe bezeichnet die kleinste Größe eines Trades. So müssen bei einem Hebel von 200:1 und einer minimalen Positionsgröße von 10.000 mindestens 50 Einheiten der Ursprungswährung eingesetzt werden, um einen Handel auszulösen.

Minimale Margin: Eine Rücklage auf dem FX Konto, die dem FX Broker als Sicherheit für mögliche Verluste des Traders dient. Für jede Transaktion muss eine Summe als Sicherheitsleistung hinterlegt sein (Margin oder Marge), die nach Abschluss der Transaktion wieder dem Konto gutgeschrieben wird. Die Höhe der Margin hängt stark vom jeweiligen Broker ab. Die minimalen Marginanforderungen rangieren normalerweise zwischen 0,25% und 1%. Um 100.000 Euro zu handeln, müssen also zwischen 250 bis 1.000 Euro als Sicherheit hinterlegt werden.

Software: Broker bieten eine Weboberfläche oder lokal zu installierende Software an. MetaTrader 4 ist eine sehr professionelle Handelssoftware, die von vielen Tradern eingesetzt wird. Einfach und funktional strukturiert, enthält die Software zugleich viele nützliche Funktionen und läuft schnell und stabil. MetaTrader 4 gilt heute unter den Händlern als führende Software im Bereich des Devisenhandels. Die Software ist seit dem Jahr 2000 am Markt, was für die gute Qualität des Produktes spricht.

Spread: Beim Devisenhandel kommt der Begriff der kursbezogenen Spreads ins Spiel: Der Kauf einer Währung erfolgt zu einem höheren Briefkurs, als der Verkauf. Beim Verkauf der Währung wird ein niedrigerer Geldkurs angelegt, der sich auch aus der Nachfrage des Marktes ergibt. Diese Differenz wird als Spread oder auch Geld-Brief-Spanne bezeichnet und gilt als Marktliquiditätsindikator. Die Kosten für eine Währung sind demnach umso geringer, je kleiner der Spread ausfällt.