Liebe Leserinnen und Leser,

ANZEIGE

seit Jahresbeginn fällt die Bilanz für Rohstoffe gemischt aus. Zum Teil liegen die Notierungen deutlich im Plus. So ist der Preis für die Feinunze Gold zweistellig gestiegen. Rohöl der Sorte Brent ist dagegen im bisherigen Jahresverlauf um ca. 7 Prozent günstiger geworden. Der Juli wiederum war aus der Bullen ein vergleichsweise guter Monat für Rohstoffe insgesamt. Die Preise für Erdöl und Rohölprodukte haben sich deutlich erholt, das Industriemetall Nickel hat im Vergleich zum Vormonat sogar 20 Prozent hinzugewonnen.

Laut Analysten dürfte für die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise in den kommenden Monaten die jeweiligen fundamentalen Marktgegebenheiten mit entscheidend sein. So erhalten einzelne Rohstoffe schon aufgrund eines bestehenden Angebotsdefizits Auftrieb. Die Nachfrage entwickelt sich in vielen Bereichen weiterhin gut, zeigt aber bislang keine überschäumende Dynamik. Unterstützend wirkt aufgrund der negativen Korrelation zwischen Rohstoffpreisen und dem US-Dollar zudem die derzeitige Schwäche des Greenbacks.

Ihr Bernd Lammert

Aktivieren Sie JavaScript oder installieren Sie einen aktuellen Browser, um die Newsletter-Funktion nutzen zu können.