Liebe Leserinnen und Leser,

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and the star is … Palladium. Jedenfalls zurzeit! Das Edelmetall glänzt und setzt seine Hausse trotz fundementalen Gegenwinds weiter fort. Immer neue Rekordmarken werden erreicht. Das Brudermetall Platin schaut dabei ebenso in die Röhre, (erstmals überhaupt ist Palladium aktuell doppelt so teuer wie Platin), wie die beiden wichtigsten Edelmetalle Gold und Silber. Die auseinander driftende Preisentwicklung ist Ausdruck unterschiedlicher Fundamentaldaten.

Der Palladiummarkt ist nach vielen Jahren im Angebotsdefizit angespannt. Und die Nachfrage ist weiterhin hoch. Zuletzt kamen am Markt noch Angebotssorgen hinzu. Bei Platin besteht dagegen keine Knappheit. Dennoch kann es nicht ewig so weitergehen. Irgendwann ist auch jeder Höhenflug vorbei und es kommt zur Korrektur. Dabei könnte schon eine kleiner Funke einen Brand auslösen. Zeigen sich erste Signale einer Nachfrageschwäche, etwa aus der Automobilindustrie, könnte der Preis schnell den Rückzug einschlagen.

Ihr Bernd Lammert

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