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an den Rohstoffmärkten standen diese Woche erneut die Ölpreise im Fokus. Diese scheinen derzeit auf dem Weg nach unten ein Faß ohne Boden zu sein. Am Mittwoch kam es zu einem weiteren Absturz, nach dem das US-Energieministerium über einen Anstieg der Lagerbestände auf neue Rekordniveaus berichtet hatte. Es wird immer offensichtlicher, dass die Bemühungen des Ölkartells OPEC, das Angebot zu verknappen, bislang wenig fruchten.

Gleichzeitig bauen die Edelmetalle ihre Avancen weiter aus. Der Gold-Preis markierte zuletzt ein 3-Wochenhoch bei 1.250 US-Dollar je Feinunze. Experten sehen sogar Chancen auf einen Ausbruch nach oben. Schließlich haben sich die Aussichten auf eine schnelle „Trumpflation“ verdüstert. Die Hoffnungen, dass der neue US-Präsident mit zügigen Steuer- und Wirtschaftsreformen die US-Konjunktur und damit einhergehend die Inflations- und Zinserwartungen anheizt, schwinden zusehends. Die Edelmetallpreise kann diese Entwicklung nur befördern.

Ihr Bernd Lammert

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