Liebe Leserinnen und Leser,

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Die ersten vier Handelsmonate des neuen Jahres neigen sich dem Ende zu – der Wonnemonat Mai steht vor der Tür. Wie jedes Jahr dürfte auch in diesem Jahr die alte Börsenweisheit „Sell in May and go away“ durch die Gazetten gehen, vor allem vor dem Hintergrund, dass das deutsche Börsenbarometer in den ersten vier Monaten des neuen Handelsjahres knapp 2.000 (!) Punkte zulegen konnte. Im vergangenen Jahr hat die Beherzigung dieser Börsenweisheit Anlegern viel Geld gespart: Der deutsche Aktienindex geriet in der zweiten Jahreshälfte – speziell im vierten Quartal - unter massiven Verkaufsdruck. In 2017 hatte der Spruch ebenfalls seine Berechtigung: Man kam im August noch einmal deutlich günstiger in den Markt. Lediglich 2016 wäre ein Verkauf des deutschen Börsenbarometers ein klarer Fehler gewesen: Der Index zog im Sommer und dann vor allem nach der Wahl von Donald Trump im November deutlich an. Eine weitere kräftige Rally in der zweiten Jahreshälfte 2019 ist aktuell schwer vorstellbar – zu viel wurde in den vergangenen Wochen bereits vorweggenommen. Von daher könnte auch in diesem Jahr das vielzitierte „Sell in May and go away“ durchaus seine Berechtigung haben.

Viel Spaß bei der Lektüre der aktuellen Ausgabe wünscht Ihr

Henry Philippson

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