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die Krisenwährung Gold steht nach wie vor besonders im Fokus der Investoren. Zwar weisen auch andere Edelmetalle eine beachtliche Preisentwicklung auf. So legten die Notierungen von Platin seit Jahresbeginn um rund 11 Prozent zu. Der Preisanstieg bei Palladium von 40 Prozent seit Jahresbeginn ist noch erstaunlicher. Doch die Faktoren starker US-Dollar, globale Lockerung der Geldpolitik, Handelskonflikte, Rezessionssorgen und einige geopolitische Gefahrenherde lassen die Anleger dem Gold treu bleiben.

Der Preis stand Anfang Oktober noch über die Marke von 1.500 US-Dollar je Feinunze. Doch Fortschritte beim Brexit und eine gewisse Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China haben die Notiz zwischenzeitlich wieder unter diese wichtige Marke gedrückt. Die Luft für das Edelmetall ist in diesen Höhen zwar dünn, doch kurzfristige „Schocks“ können jederzeit die Preise hochtreiben. So bleiben Edelmetalle für langfristig orientierte Anleger weiterhin attraktiv.

Bernd Lammert

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