Liebe Leserinnen und Leser,

1.800? Ach was, wir backen keine kleine Brötchen. Der Goldpreis wird in den kommenden 12 Monaten die Marke von 2.000 Dollar/Unze überspringen, erwarten die Rohstoffanalysten von Goldman Sachs. Die 1.800 seien nur ein Zwischendurchlauf. Die extrem lockere Geldpolitik der Zentralbanken, inkl. Niedrigzinsen und Bilanzausweitungen, Angst vor der Inflation und zahlreiche Krisenherde, nicht zuletzt die Covid-19-Pandemie, ließen die Anleger in Scharen sich dem Gold zuwenden.

Letzte Woche wurde am Terminmarkt bereits ein Meilenstein erreicht. Der nächstfällige Futures-Kontrakt handelte erstmals seit November 2011 zeitweise über der Marke von 1.800 US-Dollar. Experten sehen vor allem zwei Gründe, warum Gold als sicherer Hafen wieder stark gefragt: Zum einen hat sich Fed-Chef Powell besorgt über die langsame Wirtschaftserholung geäußert und von Unsicherheiten gesprochen. Zum anderen hat der führende US-Virologe Fauci davor gewarnt, dass die Neuinfektionen in den USA auf 100.000 Fälle pro Tag steigen könnten. Die USA sind (leider) derzeit auch auf dem besten Weg hin zu dieser erschütternden Fallzahl.

Ihr Bernd Lammert

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