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Der große Charttechnik-Lehrgang

Lernen Sie die Grundlagen der Technischen Analyse kennen

Die Technische Chartanalyse findet immer mehr Verbreitung. Erfahren Sie, welche Chancen und Vorteile diese Analysemethode auch Ihnen bietet! In unserem E-Book haben wir die wichtigsten Grundpfeiler, Formationen und Indikatoren kompakt zusammengefasst.

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Das sagen unsere Kunden zum Charttechnik-Lehrgang

Candlestick-Muster, Fibonacci, Doji... Endlich kann ich mitreden! – Anja R.

Bisher war ich skeptisch, was die Charttechnik angeht. GodmodeTrader hat mich, wie so oft, eines Besseren belehrt. – Carsten B.

Ein super Ratgeber. Auch für nicht mehr ganz unerfahrene Charttechniker als Nachschlagewerk zu empfehlen! – Silke W.

Auszug aus dem Ratgeber „Der große Charttechnik-Lehrgang“

Gleitende Durchschnitte

Um sich einen schnellen Eindruck über die charttechnische Verfassung eines Basiswertes zu verschaffen, sind gleitende Durchschnittslinien ein echter Klassiker und Standardwerkzeug unter den Indikatoren. Dass es hierbei eine Vielzahl von Varianten und Interpretationsmöglichkeiten gibt, erläutert dieses Kapitel. Eine der wichtigsten Fragen bei jeder Anlage- oder Tradeentscheidung ist die Frage nach der Marktrichtung. Was für eine Trendphase liegt vor? Läuft der Markt im betrachteten Zeitfenster abwärts oder aufwärts? Dies ist für den Investor, der sich auf Sicht einiger Monate oder Jahre positioniert ebenso wichtig wie für den Trader, der sich gegebenenfalls nur auf Sicht weniger Tage oder Stunden positionieren will. Übergeordnet bietet sich an, Positionen in Richtung des übergeordneten Trends zu eröffnen. Das liest sich einfach, die Kunst besteht aber darin, eben diese übergeordnete Trendrichtung erkennen zu können.

Der große Charttechnik-Lehrgang

Trends dauern häufig länger an als zunächst vermutet. Darüber hinaus weiß der Trader auch die eigentliche Marktdynamik im betrachteten Zeitfenster auf seiner Seite, was die Chance auf Gewinntrades erhöht. Dass Trends lange andauern und sich dabei durchaus immer weiter verschärfen können, zeigt sich an einem einfachen Beispiel: dem Kursverlauf des DAX der vergangenen Jahre. Erkennbar ist hier z.B. eine beginnende Aufwärtstrendphase im Jahr 2003. Zwar war diese durch temporäre, teilweise monatelange Konsolidierungen unterbrochen. Sie hielt aber bis zum Jahr 2007 an. 2007 bis 2009 und das Jahr 2011 waren durch scharfe Korrekturen gekennzeichnet. Die Abwärtsbewegung 2011 begann im Mai noch recht harmlos, verschärfte sich aber in den Sommer hinein massiv. Seit September 2011 steigt der DAX allerdings übergeordnete wieder an.

Ziel ist es, an solchen Trendphasen mit dem Trading zu partizipieren, so lange sie anhalten. Dabei lässt sich der eigentliche Wendepunkt, an dem der Trend endet, im Allgemeinen kaum realistisch genau bestimmen. Auf dem Weg dorthin lassen sich allerdings trendfolgend Positionen gewinnbringend aufbauen. Kommt es dann zum Trendwechsel, helfen gesetzte und nachgezogene Stopp-Niveaus, um den Ausstieg nicht zu verpassen.

Charttechnisch gibt es diverse Methoden, um einen Trend bzw. die übergeordnete Marktrichtung darzustellen und einzuordnen. Eine einfache Methode, um sich einen Überblick über die Marktverfassung stark tendierender Märkte wie der Aktienmärkte zu verschaffen, sind gleitende Durchschnitte.

Nach den Trendlinien sind gleitende Durchschnitte (engl.: Moving Averages) die bekanntesten Tools des Technischen Analysten. Diese Tatsache ist darauf zurückzuführen, dass das Konzept der gleitenden Durchschnitte einfach zu verstehen ist und auch aufgrund der Nützlichkeit in trendierenden Märkten einfach demonstriert werden kann. Ein gleitender Durchschnitt ist eine Methode für die Berechnung des durchschnittlichen Wertes eines Wertpapiers oder eines Indikators über eine spezifizierte Anzahl von Zeitperioden. Der Begriff „gleitend“ impliziert, dass sich der Durchschnitt verändert.

In seiner grundlegenden Form ist ein gleitender Durchschnitt nicht mehr als eine Glättung des Liniencharts mit seinen Schlusskursen. Gleitende Durchschnitte sind trendfolgende Indikatoren, was zum einen bedeutet, dass sie den Preisen hinterherhinken („trendfolgend“) und zum anderen, dass ihre Richtung die Richtung des Trends anzeigt. Aufgrund dieser Eigenschaft können gleitende Durchschnitte signalisieren, wann ein neuer Trend begonnen hat oder wann ein alter Trend geendet oder sich umgekehrt hat.

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