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Der umfassende ETF-Guide

Alles rund um die Anlage in börsennotierte Indexfonds

Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) haben in den vergangenen Jahren zu einer Revolution an den Finanzmärkten geführt. Immer mehr Anleger setzen darauf, einfach passiv und breit diversifiziert in Indexprodukte zu investieren, statt eine aktive Einzeltitelauswahl zu treffen. Der Markt für ETFs ist dabei rasant gewachsen und auch für Kenner kaum noch zu überblicken. In unserem E-Book informieren wir ausführlich über die Vor- und Nachteile des Investierens mit ETFs und zeigen Anfängern und Profis, wie sie ihrem Depot neuen Schwung verleihen können.

Aus dem Inhalt des E-Books:

  • Passives versus aktives Investieren: Fast niemand schlägt den Markt!
  • Das Weltportfolio: Die ganze Welt in einem Depot!
  • Chancen und Risiken von ETFs für den Anleger
  • ETFs und Sparpläne: So kann jeder ein kleines Vermögen aufbauen
  • Smart-Beta-ETFs und RoboAdvisors auf dem Vormarsch
  • Zahlreiche Interviews sowie Zahlen und Fakten zum ETF-Markt
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Das sagen unsere Kunden zum Ratgeber „Der umfassende ETF-Guide“

Da ist von „A“ wie „aktives Investieren“ bis „Z“ wie „Zugangshürden für Privatanleger“ alles dabei. – Thorsten K.

Für ETFs interessiere ich mich schon länger. Aber die Produktauswahl war mir bisher immer zu kompliziert. Wem es genauso geht: Das E-Book liefert super Tipps! – Xanxi_49

Das E-Book setzt ganz unten an. Was ist überhaupt ein Fonds? Warum aktiv oder passiv investieren? Perfekt für Einsteiger. – Vivian G.

Auszug aus dem Ratgeber „Der umfassende ETF-Guide“

ETF-Markt: Kein Ende des Wachstumstrends

ETFs sind ursprünglich eine „Erfindung“ des Investmentbankings, was sich bei manchen Banken noch in der Zuordnung von Indexfonds und ETFs im professionellen Wertpapiergeschäft erkennen lässt. Denn anfangs waren es vor allem institutionelle Anleger wie Pensionskassen oder Versicherungen, die Indexfonds als liquide und breit gestreute Anlagen im Portfolio nutzten. Diesen Profi-Anlegern waren vor allem niedrige Gebühren und eine Performance nahe an einer „Benchmark“ (engl. für Vergleichsmaßstab) wichtig. ETFs bestechen genau durch diese zwei Eigenschaften: sie sind so günstig wie keine andere Fondsklasse und bilden einen Index, z.B. einen DAX, Nikkei oder Dow Jones Index (abzüglich der Verwaltungsgebühren) identisch ab. Diese Argumente überzeugen auch immer mehr Privatanleger in ETFs zu investieren. Zusätzlich verstärken Robo-Advisor, die neuen digitalen Vermögensverwaltungen, den Aufwärtstrend bei den Mittelzuflüssen, denn auch sie setzen vornehmlich auf ETFs als Portfolio-Bausteine.

Das Hauptargument der ETF-Investoren lautet: vor allem in sehr großen und liquiden Märkten, z.B. dem US-Aktienmarkt, haben es aktive Fondsmanager besonders schwer bessere Renditen als der Vergleichsindex zu erzielen. In solchen Märkten können die Indexfonds ihre Vorteile der niedrigen Kosten voll ausspielen. Umso weniger überrascht es, dass der ETF-Markt weiter wächst, besonders da, wo es aktive Fondsmanager schwer haben für ihre Anleger Überrenditen zu erwirtschaften. Im umkämpften Fondsmarkt der weltweiten Standard- und Dividendenwerte wuchsen daher Indexfonds in den letzten vier Jahren deutlich stärker als aktive Fonds, wie eine aktuelle Analyse der Fondsratingagentur Morningstar zeigt. Eine andere Studie der Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC geht sogar davon aus, dass sich der ETF-Markt bis 2021 noch einmal verdoppeln wird. Als Treiber sieht die Unternehmensberatung vor allem die neuen Geschäftsfelder „Robo-Advisory“ und den kontinuierlichen Ausbau der ETF-Produktpaletten, z.B. durch "Smart-Beta-ETFs".

Diagramm - Weltweit in ETFs angelegtes Vermögen

Ganz falsch dürften die Experten nicht liegen, schließlich übersprang der ETF-Markt im Januar 2018 erstmals die Marke von 5 Billionen US-Dollar. Das organische Wachstum von ETFs liegt laut Morningstar derzeit bei ca. 7,2 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: aktive Standardwertefonds wuchsen im Vergleichszeitraum um nur 1,8 Prozent. Doch diese Zahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Anteil aktiver Fonds den der ETFs immer noch deutlich übersteigt. In den USA, dem Hauptmarkt für ETFs, liegt der Marktanteil der passiven Fonds derzeit bei knapp 30 Prozent.

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