Der Einkaufsmanagerindex für die Industrieaktivität der Schweiz hat es im Juli nicht in den Wachstumsbereich geschafft. Zwar legte der Einkaufsmanagerindex (PMI) gegenüber dem Vormonat um 0,5 Punkte auf 48,6 Punkte zu und konnte die Prognose übertreffen, die Wachstumszone von 50 Punkten wurde jedoch erneut nicht erreicht, wie die Credit Suisse und der Fachverband für Einkauf und Supply Management mitteilten.

    Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 47,0 Punkte gerechnet. Während die Lagerbestände bereits seit elf Monaten abgebaut werden, gab auch der Personalbestand (45,3 Punkte) den zehnten Monat in Folge nach. Die Subkomponente Produktion (51,5 Zähler) erreichte den zweiten Monat in Folge die Wachstumszone und fiel so positiv auf.

    Laut der Großbank deuten die Daten auf eine langsame und schleichende Abschwächung der Aktivität in dem Sektor hin. Aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der Entwicklung in der Eurokrise verhalten sich die Schweizer Industriekapitäne derzeit äußerst vorsichtig, so die Aussage.

    GBP/CHF notiert bei 1,5240. Eine stärkere Unterstützung stellt das Verlaufstief vom 15. Juni bei 1,4730. Darüber stützt die 1,5105 (Hoch vom 16. Mai). Widerstand liegt bei 1,5480 (Jahreshoch vom 22. Juli).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.