Die chinesische Regierung will die energieintensive Aluminiumproduktion im eigenen Land dämmen. Chinesische Alumina-Importe, die als Rohstoff für Export-Aluminium ins Land kommen, sollen ab dem 22. August nicht mehr subventioniert werden. Alumina ist der Rohstoff, der bei der Aluminiumherstellung benötigt wird. Bisher war bereits bekannt, dass China diese Subvention abschaffen wolle, das Datum stand jedoch noch offen. Viele chinesische Aluminium-Raffinerien haben in den letzten Wochen noch Lagerbestände auf die neue Gesetzesvorgabe der Regierung angepasst, weshalb der Aluminium-Markt bisher fast nicht reagierte, so Analysten. Nach dem 22. August könnten viele Aluminium-Raffinerien in China pleite gehen, da sie bereits mit den Subventionen nahe an der Verlustzone produzieren. Weltweit sei in Folge mit einem fallenden Aluminiumangebot zu rechnen, so die Spekulationen.