Düsseldorf (BoerseGo.de) – Die Experten der Wirtschaftswoche sehen in der Aktie von Amgen ein gutes Investment. Nach Ansicht der Finanzexperten verbessern sich zusehends die Perspektiven für den weltgrößten Biotechkonzern, das Klumpenrisiko in seinem Produktportfolio zu reduzieren. Der Konzern neue, vielsprechende Produkte in der Pipeline.

Noch erwirtschafte der Konzern rund 30 Prozent seiner Erlöse mit den Blockbustern Aranesp und Epogen (Blutarmut bei Dialyse- und Krebspatienten). Gut ein Drittel entfällt die Medikamente Neulasta/Neupogen (Immunschwäche), etwa ein Viertel auf den Entzündungshemmer Enbrel.

Weil diese Umsatzbringer bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt sind, stoße das Wachstum an Grenzen, auch der Patenschutz laufe 2014 aus. „Den Patentabläufen begegnet Amgen zudem mit vielversprechenden neuen Medikamenten. Vor einem Jahr erhielt Amgen die Zulassung für den Wirkstoff Denosumab gegen Knochenschwund. Mit den Indikationen zur Behandlung von Osteoporose und Knochenmetastasen bewegt sich Amgen in einem Milliardenmarkt“, schreiben die Experten der Wirtschaftswoche. Hinzu kämen Wirkstoffe gegen Asthma, Arthritis, Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden.

Amgen verfüge mit einer Nettoliquidität von 3,7 Milliarden US-Dollar und einem jährlichen freien Mittelzufluss von vier Milliarden Dollar über genügend Mittel, die Pipeline via Zukäufe aufzufüllen und kontinuierlich Dividenden zu zahlen.