Der Austral-Dollar ist als G10-Hochzinswährung weiterhin anfällig für Verluste, wenn die US-Zinsen steigen, die US-Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte an Fahrt gewinnt und die US-Notenbank ihr Anleihenkaufprogramm ab September reduziert, wie die Analysten von Barclays in einer Research-Note schreiben. Zudem blieben trotz der zuletzt starken chinesischen Handelsbilanzzahlen Abwärtsrisiken für die chinesische Wirtschaft bestehen und Industriemetalle dürften sich schwächer entwickeln als Rohstoffe insgesamt, heißt es weiter. „Im Verbund mit dem schwachen Ausblick für die australische Wirtschaft und den anhaltend zinspessimistischen Äußerungen der australischen Notenbank dürften diese Faktoren den Austral-Dollar belasten”, so die Barclays-Analysten, die auf Sicht von zwölf Monaten einen AUD/USD-Kurs von 0,86 erwarten.