Der Chemiekonzern BASF hat eine Vereinbarung zum Verkauf ihres Tochterunternehmens Chemische Fabrik WIBARCO GmbH (Wibarco) an Hansa Chemie International AG (HCI) aus der Schweiz unterzeichnet. Beide Unternehmen vereinbarten Stillschweigen über den Kaufpreis und weitere finanzielle Details. Die Transaktion die noch der Zustimmung der zuständigen Behörden bedarf wird voraussichtlich bis Juli 2007 abgeschlossen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

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    Wibarco, mit Sitz in Ibbenbüren/Nordrhein Westfalen, stellt vor allem lineares Alkyl-benzol (LAB) her. LAB ist Ausgangsprodukt für lineares Alkylbenzolsulfonat (LAS), ein entscheidender Bestandteil der meisten modernen Waschmittel. Hansa Chemie International übernimmt den Standort Ibbenbüren mit den rund 80 Wibarco-Mitarbeitern.

    „Unser Ziel war es, diesem für die BASF nicht strategischen Geschäft, das nicht in unseren Verbund integriert ist, und seinen Mitarbeitern eine gute Zukunftsper-spektive zu bieten. Mit Hansa Chemie International haben wir einen Partner gefunden, der nicht nur an einer Übernahme, sondern auch an der Weiterentwicklung des Standorts Ibbenbüren interessiert ist“, sagte Patrick Prévost, Leiter des Unter-nehmensbereichs Veredlungschemikalien der BASF. „Wibarco wird Teil des Kern-geschäfts von Hansa. Damit eröffnen sich neue und langfristige Perspektiven für das LAB-Geschäft und den Standort. Gleichzeitig gibt uns der Verkauf die Möglich-keit, uns noch stärker auf den gezielten Ausbau unserer strategischen Produktlinien auch für die Wasch- und Reinigungsmittelindustrie zu fokussieren.“