Frankfurt (BoerseGo.de) - Angetrieben von den freundlichen Vorgaben von der Wall Street sind die deutschen Standardwerte heute deutlich fester in den Handel gestartet. Zwischenzeitlich konnte der Dax sogar die Marke von 7.000 Punkten leicht überschreiten. Bis Mittag ging der Großteil der Gewinne jedoch wieder verloren. Zur Stunde liegt der Leitindex noch mit 0,28 Prozent im Plus bei 6.961,13 Punkten.

    Auslöser für die Intraday-Wende waren zunehmende Sorgen vor einem Wiederaufkeimen der Kreditkrise. Zuvor hatte die Ratingagentur Standard & Poor's ihre Bonitätseinstufung für die US-Anleiheversicherer AMBAC Financial und MBIA von "AAA" auf "AA" gesenkt. Mit Spannung erwartet werden nun die US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag (14:30 Uhr).

    Unter Druck geraten sind heute vor allem die Bankentitel. Commerzbank verliert 2,52 Prozent auf 20,51 Euro, Deutsche Bank gibt 1,27 Prozent auf 65,12 Euro nach.

    Die Deutsche Lufthansa wurde vom deutlich gestiegenen Ölpreis belastet. Aktuell geht es mit den Papieren um 2,75 Prozent auf 16,27 Euro nach unten.

    Deutlich zulegen können dagegen die Aktien von ThyssenKrupp, die mit einem Plus von 2,67 Prozent auf 44,61 Euro zu den größten Gewinnern gehören. Zuvor hatte der US-Stahlkonzerns Nucor seine Prognose angehoben. In der zweiten Reihe gewinnen die Aktien von Salzgitter 4,64 Prozent auf 131,16 Euro.

    Im TecDax bilden die Aktien von REpower mit einem Minus von 6,81 Prozent auf 207,26 Euro das Schlusslicht. Der Nukleartechnikkonzern Areva SA hat sein Engagement beim Hamburger Windenergieunternehmen beendet. Der Anteil in Höhe von 30 Prozent wurde für mehr als 350 Millionen Euro an die indische Suzlon verkauft.