Die deutschen Standardwerte werden heute voraussichtlich massiv unter Druck geraten. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Die Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz berechnet den Dax zur Stunde mit 5.646 Punkten. Am Freitag war der Leitindex noch um 1,47 % auf 5.723,03 Punkte gestiegen. Händler verwiesen auf das deutliche Minus am japanischen Aktienmarkt und den Ölpreis, der erneut kräftig zugelegt hat.

    Nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten ist der Euro am Freitag weiter gestiegen. Derzeit notiert die Europäische Gemeinschaftswährung bei 1,2877 US-Dollar. Am Freitag hatte die EZB den Referenzkurs noch auf 1,2792 US-Dollar festgesetzt.

    Der Ölpreis ist im asiatischen Handel erneut kräftig gestiegen. Zuvor musste der britische Ölkonzern BP das größte amerikanische Ölfeld Prudhoe Bay im Norden Alaskas aufgrund einer technische Panne teilweise schließen. Aktuell kostet ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte WTI zur Lieferung im September 76,00 US-Dollar. Das sind 1,24 US-Dollar mehr als zum Handelsschluss an der US-Rohstoffbörse Nymex. Am Freitag war der Ölpreis im US-Handel noch um 70 Cent auf 74,76 US-Dollar gefallen.