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Für jeden Trader, für jeden Börsianer ein Muß. In Hamburg habe ich mir den Film "Endstation Parkett" angeschaut und ich muß sagen, der Film ist amüsant und fesselnd. Der Übergang vom Parketthandel auf den vollelektronischen Handel trifft die Pit-Trader frontal. Im Verlauf des Films werden unterschiedliche Charaktere aus der Pit-Traderszene vorgestellt. Angefangen vom "normalen" bodenständigen Trader, der die Entwicklung einfach akzeptiert, über den durchgeknallten Trader, der als Hobby-Großwildjäger in Afrika angefangen von Affen (für 50 $) über Löwen und Nashörner schon alles geschossen hat und wirklich in jedem Satz das Wort "fuck" benutzt bis hin zur tragischen Gestalt eines Traders, der während des Interviews barfuß auf einem Billiardtisch sitzt, im Hintergrund ein Picasso an der Wand, ein Glas Wein trinkt und besoffen dies und jenes vor sich hinstammelt. - Wohlgemerkt es ist sein Picasso.

Der Film zeigt beeindruckend, was Börse aus Menschen machen kann - absolute Wracks. Bemerkenswert, dass viele der Pit-Trader mit dem vollelektronischen Handel nicht zurechtkommen. Ihre Fähigkeiten sind in der neuen Ära des Handels nicht mehr gefragt. Scalptrader, Swingtrader, Chartisten beherrschen den Handel der Neuzeit.

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Als Markus Koch mit der Bitte auf uns zukam, diesen Film mit ihm hier in Deutschland zu promoten, sagten wir gerne zu. Über viele Jahre ist Markus Koch seinen Grundsätzen immer treu geblieben - seriöse, gut recherchierte Berichterstattung zu bieten. Insofern war es eine große Freude für uns mit Markus zusammenarbeiten zu können.

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