Nach Einschätzung der Analysten der Credit Suisse stach die Aktie von ThyssenKrupp in diesem Jahr als Top-Performer hervor. Die positive Entwicklung basierte unter anderem darauf, dass die Unternehmensbereiche erst in Folge der guten Geschäftszahlen Beachtung im Markt fanden. Der Gewinn vor Steuern stieg von rund 1,4 Milliarden Euro auf 2,5 Milliarden Euro. Wie aus der Studie hervorgeht, reflektiert der aktuelle Börsenkurs diese Wertsteigerung.

    Credit Suisse sieht aber trotz guter Geschäftsaussichten Risiken in der weiteren Entwicklung. Die Stahlbranche ist eine zyklische Branche und es mehren sich Zeichen, dass auf dem weltweiten Stahlmarkt ein Überangebot herrsche, so die Experten. Die daraus resultierenden Risiken hinsichtlich des Preises und Mengen könnten nach Ansicht der Analysten die Gewinnaussichten schmälern.

    Um den veränderten Bedingungen Rechnung zu tragen, stuft die Investmentbank die Aktien der ThyssenKrupp von “Neutral” auf “Underperform” herab. Das Kursziel wird von 30 Euro auf 23 Euro gesenkt.