Die Mitte Mai abgeschlossene inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation und der Bruch des Abwärtstrends seit Mai 2010 hatten ihre Wirkung nicht verfehlt und den Startschuss für eine dynamische Hausse des Euro zum australischen Dollar gegeben, wie HSBC-Analystin Jana Meier in „Der Markt heute“ schreibt. Doch mittlerweile neige sich das aus der Bodenbildung ableitbare Anschlusspotential von gut 0,15 AUD dem Ende zu. So drohe der Rückenwind nicht mehr zu genügen, um im ersten Anlauf die massive Widerstandszone aus dem Märztief 1997, dem Oktoberhoch 2012 und den beiden Jahreshochs 2011 zwischen 1,4269 und 1,4378 AUD zu überwinden. Darauf wiesen auch die technischen Indikatoren hin, die zwar grundsätzlich noch mit Kaufsignalen aufwarteten, im Falle des Stochastik aber mittlerweile überkauftes Terrain erreicht hätten und so eher in Richtung Atempause deuteten, heißt es weiter. „Diese droht sogar relativ ausgeprägt auszufallen, denn als nächste Unterstützung lässt sich nur die 200-Tages-Linie (aktuell bei 1,3648 AUD) ausmachen, bevor bereits das alte Ausbruchsniveau in Form der Nackenlinie der angeführten Bodenbildung bei rund 1,31 AUD wieder in den Fokus rückt. Solange ein Rückfall unter diesen Bereich aber vermieden werden kann, schadet es den Perspektiven der Einheitswährung nicht. Mittelfristig bleiben die Aussichten auf ein Anziehen über die o. g. Widerstandszone damit gut. Im Erfolgsfall hat der Euro sich Spielraum bis zu den horizontalen Hürden bei rund 1,55 AUD erarbeitet“, so Meier.

    Wir freuen uns über die Nominierung als „Bestes Zertifikate-Portal“ bei den ZertifikateAwards 2020 – und noch mehr auf Ihre Stimme! Setzen Sie in einer kurzen Umfrage Ihren Haken bei „GodmodeTrader". Es dauert lediglich wenige Minuten. Versprochen! Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Hier geht es zur Umfrage