Der jüngste Anstieg von EUR/CHF über 1,23 ist auf den ersten Blick schwierig zu erklären, da die Zinsspannen noch eng sind, wie die Analysten der Credit Suisse im heutige „Research Daily“ schreiben. Der Rückgang der Renditen in Italien und Spanien und die Widerstandsfähigkeit von Aktien könnten zuletzt die Haupttreiber gewesen sein, da EUR/CHF meist die Risiken in Verbindung mit der Eurozone wiederspiegele. Es könnte auch ein Anzeichen dafür sein, dass wieder Kapitalabflüsse aus der Schweiz eingesetzt hätten, heißt es weiter. „Wir haben keine Zweifel, dass die SNB die Untergrenze von 1,20 verteidigen wird, und sehen deshalb in einem Kurs von EUR/CHF nahe bei 1,20 ein attraktives Niveau für Käufe. Wir bleiben für EUR/CHF generell auf steigende Tendenz eingestellt und erwarten in drei Monaten einen Kurs von 1,25“, so die Credit-Suisse-Analysten.