EUR/CHF hat am Donnerstag deutlich bis 1,2190 nachgegeben – der tiefste Stand seit dem 23. April 2012. Anders als sein Pendant für die Eurozone ist der schweizerische Einkaufsmanagerindex im April überraschend deutlich auf 50,2 Punkte gestiegen, was signalisiert, dass die Alpenrepublik ein Stück weit der wirtschaftlichen Entwicklung in seiner wichtigsten Exportdestination trotzen kann. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem kleinen Plus auf 48,9 Zähler gerechnet, nach 48,3 Punkten im März.

    Gegen 11:50 Uhr MESZ notiert EUR/CHF jedoch bereits wieder vom Tagestief erholt bei 1,2220. Unterhalb von 1,2190 trifft das Cross bei 1,2176 (Tief vom 22. April 2013) auf die nächste Unterstützung. Die nächste wichtige Unterstützung findet sich jedoch erst am Tief vom 8. April 2013 bei 1,2126. Der nächste markante Widerstand liegt am Hoch vom 25. April 2013 bei 1,2349.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.