Die tschechische Industrieproduktion hat im Juni mit einem Rückgang um 5,3 Prozent im Jahresvergleich massiv enttäuscht. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang um 2,8 Prozent gerechnet, nach einem Minus um 2,2 Prozent im Mai. Auf Monatssicht ergibt sich aktuell ein Minus von 0,9 Prozent.

    Die Teuerung der tschechischen Verbraucherpreise ist im Juli auf 1,4 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einer gegenüber dem Vormonat unveränderten Inflationsrate von 1,6 Prozent gerechnet. Mit dem jüngsten Rückgang ist der Wert unter das Inflationsziel der Notenbank von 1,5 bis 3,5 Prozent gefallen.

    EUR/CZK sieht sich bei 26,1850, dem am 21. Mai erreichten 2013er-Hoch, dem nächsten starken Widerstand gegenüber. Eine Unterstützung lässt sich am Tief vom 7. Juni 2013 bei 24,9876 lokalisieren.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.