Die Bank of England (BoE) hat wie die US-Notenbank ihre Zinspolitik an die Arbeitslosenquote gekoppelt. In ihrem halbjährlichen Inflationsbericht teilte die BoE mit, dass der Leitzins so lange nicht geändert werden und keinen Anleihen verkauft werden sollen, bis die Arbeitslosenquote unter sieben Prozent gefallen ist. Dies dürfte laut BoE nicht vor dem dritten Quartal 2016 sein. Stattdessen sei man gegebenenfalls bereits, das Anleihenkaufprogramm von bisher 375 Milliarden GBP auszuweiten, hieß es. Die Prognose zum Bruttoinlandsprodukt hob die BoE für 2013 von plus 1,2 auf plus 1,5 Prozent und für 2014 von plus 1,9 auf plus 2,7 Prozent an.

    EUR/GBP sieht sich bei 0,8794 (Hoch vom 12. März 2013) und bei 0,8815 (Hoch vom 25. Februar 2013) den nächsten markanten Widerständen gegenüber. Die nächste wichtige Unterstützung lässt sich am Tief vom 26. Juni 2013 bei 0,8466 lokalisieren.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.