Großbritannien hat erneut mit starken Wirtschaftsdaten beeindruckt. Nach den guten Arbeitsmarktdaten tags zuvor haben am Donnerstag die Einzelhandelsumsätze des Königsreichs im Juli mit einem massiven Anstieg um 1,1 Prozent im Monatsvergleich überrascht. Analysten hatten im Konsens auf dieser Basis lediglich mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet, nach plus 0,2 Prozent im Juni. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Zuwachs um 3,0 Prozent, nach plus 1,9 Prozent. Erwartet worden war hier im Schnitt ein Anstieg um 2,5 Prozent. Die Daten schüren Spekulationen, dass eine erste Zinsanhebung doch vor 2016 anstehen könnte.

    EUR/GBP sieht sich bei 0,8770 (Hoch vom 1. August 2013) dem nächsten markanten Widerstand gegenüber. Die nächste wichtige Unterstützung lässt sich am Tief vom 26. Juni 2013 bei 0,8466 lokalisieren.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.