Die Inflationsrate in Großbritannien ist im April erstmals seit September 2012 gesunken, was der Bank of England (BoE) etwas Spielraum für zusätzliche konjunkturelle Maßnahmen verschafft. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 2,4 Prozent, nachdem die Teuerung auf dieser Basis im März noch bei 2,8 Prozent gelegen hatte. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg um 2,6 Prozent gerechnet. Obwohl der aktuelle Wert ein Siebenmonatstief ist, liegt die Inflationsrate nach wie vor oberhalb der offiziellen Zielmarke der BoE von zwei Prozent, die allerdings seit Herbst 2009 nicht mehr erreicht wurde.

    Unterhalb des Tiefs vom 26. April 2013 bei 0,8395 trifft EUR/GBP bei 0,8362 (Tief vom 22. Januar 2013) auf die nächste Unterstützung. Der nächste markante Widerstand findet sich am Hoch vom 17. April 2013 bei 0,8637.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.