Die Euro-Finanzminister haben bei ihrem Treffen in Dublin die internationalen Finanzhilfen für Zypern beschlossen. Der angeschlagene Inselstaat soll von seinen Euro-Partnern Kredite von neun Milliarden Euro und vom Internationalen Währungsfonds (IWF) Darlehen über eine Milliarde Euro erhalten. Das Gesamtvolumen der Hilfen beläuft sich damit wie bisher geplant auf 10 Milliarden Euro. Rund 13 Milliarden Euro muss Zypern selbst aufbringen, unter anderem durch die teilweise Beschlagnahmung von Bankguthaben. Die zyprische Regierung dementierte unterdessen, eine Aufstockung des internationalen Hilfspakets beantragt zu haben. Präsident Präsident Nikos Anastasiades habe keine zusätzlichen Finanzhilfen, sondern Subventionen und Gelder aus Kohäsionsfonds der EU gefordert, sagte der zyprische Regierungssprecher Christos Stylianides dem staatlichen Fernsehen.

    Dem nächsten Widerstand sieht sich EUR/GBP am Hoch vom 10. April 2013 bei 0,8560 gegenüber. Die nächste markante Unterstützung findet sich bei 0,8410 (Tief vom 1. April 2013).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.