Die Europäische Zentralbank (EZB) rechnet weiter mit einer konjunkturellen Erholung in der Eurozone im zweiten Halbjahr, sieht aber gleichzeitig erhebliche Risiken. Durch eine Erholung der Exporte in Länder außerhalb der Eurozone und die abnehmende Unsicherheit an den Finanzmärkten sollte die wirtschaftliche Aktivität gestützt werden, schreibt die EZB in ihrem aktuellen Monatsbericht. Gleichzeitig bestünden aber wegen der weiter schwächelnden Binnennachfrage und mangelnder Reformen erhebliche Abwärtsrisiken für die Wirtschaft. EZB-Präsident Mario Draghi hatte sich auf der Pressekonferenz zum Leitzinsentscheid vor einer Woche bereits entsprechend geäußert. Die EZB bekräftigte im Monatsbericht außerdem, dass die lockere Geldpolitik so lange wie nötig beibehalten werden soll.

    Dem nächsten Widerstand sieht sich EUR/GBP am Hoch vom 10. April 2013 bei 0,8560 gegenüber. Die nächste markante Unterstützung findet sich bei 0,8410 (Tief vom 1. April 2013).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.