Durch zusätzliche Einsparungen im Staatshaushalt will Ungarn die Einstellung eines EU-Defizitverfahrens erreichen, das bereits seit dem Jahr 2004 gegen das Land läuft. Rund 92,9 Milliarden Forint an eigentlich für 2013 und 2014 geplanten Ausgaben würden eingefroren, teilte die ungarische Regierung am Freitag mit. Weitere 80 Milliarden Forint könnten durch die Verschiebung von Investitionen eingespart werden, sagte Wirtschaftsminister Mihaly Varga. Sollten weitere Maßnahmen erforderlich sein, könnten zudem die Banken- und die Finanztransaktionssteuer angehoben werden.

    Seit Mitte April hat der Euro gegenüber dem Forint deutlich an Wert verloren. Die nächste wichtige Unterstützung für EUR/HUF liegt am Tief vom 09. Mai 2013 bei 289,91. Ein markanter Widerstand liegt am Hoch vom 23. April 2013 bei 302,86.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.