Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe liebäugelt mit niedrigeren Unternehmenssteuern. Wie das Wirtschaftsmagazin „Nikkei" am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, soll Abe eine entsprechende Untersuchung der Vorteilhaftigkeit von niedrigeren Unternehmenssteuern in Auftrag gegeben haben. Durch eine mögliche Senkung könnten die negativen Auswirkungen der geplanten Mehrwertsteuererhöhung gedämpft werden, heißt es weiter. Ziel könnte zudem sein, vermehrt Investoren und Unternehmen nach Japan zu locken. Derzeit herrscht in Japan mit gut 38 Prozent die höchste Unternehmenssteuer in den Industrieländern.

    Das Währungspaar EUR/JPY trifft am Hoch vom 22. Mai 2013 bei 133,80 auf den nächsten markanten Widerstand. Die nächste wichtige Unterstützung findet sich am Tief vom 13. Juni 2013 bei 124,94.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.