Der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ) Haruhiko Kuroda hat erneut bekräftigt, dass die BoJ bereit ist, alles zu tun, um die langjährige Deflation zu besiegen. Die wirtschaftliche Situation verbessere sich kontinuierlich und es gebe Anzeichen für einen positiven Zyklus bei Produktion, Einkommen und Konsumausgaben. Die geplante Mehrwertsteuererhöhung gefährde weder den wirtschaftlichen Aufschwung noch das Erreichen des zweiprozentigen Inflationsziels, so Kuroda weiter. Der japanische Gesamtwirtschaftsindex für Juni ist um 0,6 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem Minus von 0,7 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg um 1,2 Prozent im Mai.

    Das Währungspaar EUR/JPY trifft am Hoch vom 22. Mai 2013 bei 133,80 auf den nächsten markanten Widerstand. Die nächste wichtige Unterstützung findet sich am Tief vom 13. Juni 2013 bei 124,94.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.